Pressemeldungen 2016
selbstverständlich

selbstverständlich

- 24-h-Dienst der JF Günthersdorf-Kötschlitz (Stadt Leuna)
- Übergabe des neuen Löschfahrzeugs der FF Beuna (Stadt Merseburg)
- Landeshistorikertagung bei der FF Osmünde (Kabelsketal)
- Schlüsselübergabe für das Feuerwehrhaus Dörstewitz (Schkopau)
- 60-jähriges Dienstjubiläum bei der FF Bad Lauchstädt
- Ergebnisse Kreisausscheid und Parkpokallauf 2016
- Gratulation beim Kreisbrandmeister

- 20 Jahre JF Leuna - Tag der offenen Tür
- Zeltlager der JF Mücheln
- Fahrzeugübergabe in der Gemeinde Schkopau
- Jahreshauptversammlung der FF Merseburg
- 24-Stunden-Dienst der JF Mücheln

- Eine stolze Familientradition
- repräsentativen Treffen der Feuerwehrhistoriker in Wolfen
- Jahresdienstberatung des Kreisbrandmeisters in Merseburg
- Ausflug der Kinderfeuerwehr Zöschen Zweimen (Stadt Leuna)
- Geheimnisse der Jugendfeuerwehren aus Mücheln
- Grundausbildung im BA IV

- Frauentreffen des KFV Saalekreis e. V.
- Jahreshauptversammlung der FF Bad Lauchstädt
- Jahreshauptversammlung in Raßnitz
- Jahreshauptversammlung der OF Trebnitz
- Bowlingturnier der Jugendfeuerwehren in Halle
- Jahreshauptversammlung in Gatterstädt
- Vollversammlung der Jugendfeuerwehr Saalekreis
-
Jahreshauptversammlung der FF Schafstädt
 

--> zu den Pressemeldungen 2015

24-Stunden-Dienst bei der Jugendfeuerwehr Günthersdorf-Kötschlitz

Am ersten Novemberwochenende war alles bereit für den 24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr der Ortswehr Günthersdorf-Kötschlitz. Ein Vorbereitungsteam und der Jugendwart Michael Krupa hatten alles langfristig vorbereitet und entsprechende Absprachen getroffen. Dem Jugendwart stand ein ganzes Team zu Seite, um diese Aufgabe zu bewältigen. An dieser Stelle sollen die Kam. Steffen Franke, Christian Müller, Martin Pohl, Holger Krupa, Enrico Tolle, Gerd Marquart, Kameraden aus der OW Rodden und vom Förderverein: Petra Krüger und Claudia Marquart (Verpflegung), genannt werden. Aus der Vielzahl von Mitwirkenden ist schon zu erahnen, um welche komplexe Aufgabe es sich handelt.

Der Dienst hat den Sinn, realitätsnah den Dienst in einer Berufsfeuerwehr den Jugendlichen nahe zu bringen. Vom Dienstplan (Abbildung) konnte situationsbedingt abgewichen werden. So wurde mit einem Fehlalarm begonnen, um das richtige Anlegen der Schutzbekleidung zu kontrollieren. Sicherheit ist beim Dienst oberstes Gebot. Für den Dienst wurde deshalb extra ein Wachabteilungsführer, JF-Kamerad Johnny Lembke, und ein Verantwortlicher für den Arbeitsschutz, JF-Kamerad Felix Marquart, ernannt. Im Verlauf der Übung schloss sich danach ein Theorieteil mit Laufkartentraining und ein Praxisteil mit Fahrzeugbestückung an. Hier kam dann schon mal die Aussage der Neueinsteiger, ich hätte nicht gedacht, was auf dem Fahrzeug  alles drauf ist. Die Routiniers hingegen, die kurz vor dem Übergang in die aktive Wehr stehen, konnten schon perfekt Hilfestellung geben. Nun war bereits die Mittagzeit angebrochen. Es gab selbstgemachte Pizza vom Grill, den Teig hatte der Jugendwart selbst vorbereitet, der Belag wurde unter sachkundiger Aufsicht von Petra und Claudia (vom Förderverein) von den Jugendlichen selbst aufgelegt und gegrillt.

Nach dem Essen gab es den ersten Alarm: „Eine eingeklemmte Person in der Agrargenossenschaft Kötschlitz benötigt Hilfe“. Die Jugendfeuerwehr rückte aus und ging nach entsprechender Anweisung mit Hebekissen und Unterbauhölzern ans Werk. An dieser Stelle muss betont werden, das hinter jedem Jugendlicher ein erfahrener Kamerad steht, der alle Tätigkeiten genau beobachtet und sofort eingreifen kann. Auch hier ist Unfallfreiheit oberstes Gebot! Die „eingeklemmte Person“ konnte befreit werden. Die Jugendwehr konnte wieder in den Stützpunkt zurückkehren. Vielen Dank an die Agrargenossenschaft, speziell an Reinfried Aßmus.

Nach Kaffee und Kuchen, den die Eltern beigesteuert hatten, stand Fitness auf dem Programm. In der großen Halle wurden Spiele, wie Drachenschwanz oder „Gruppe über gespanntes Seil“, durchgeführt. Dabei wurde Wert auf die gegenseitige Hilfe gelegt. Es kam keine lange Weile auf: Kam. Martin Pohl machte mit einer Funkübung die Jugendlichen mit dem analogen 2-m-Band und den dazugehörigen Funkgeräten vertraut. 

Nun war bereits der Abend angebrochen. Es gab selbstgegrillte Würstchen. Als der letzte Brocken gegessen war, gab es erneut Alarm für die Jugendwehr: „Vermisste Person - Hilfeansuchen der Leitstelle“. Gleichzeitig war die Rettungshundestaffel Saalekreis e.V. eingetroffen. Nun konkurrierten bei der Suche Menschenkette und Wärmebildkamera mit den Spürnasen der ausgebildeten Hunde. Dabei hatten die Hunde die Nase vorn. Vielen Dank an die Rettungshundestaffel Saalekreis e.V.. Für die Jugendlichen, wie auch für die teilnehmenden Aktiven eine völlig neue Erkenntnis.

Nun machten sich alle bettfertig. Ein Feuerwehrvideo wurde noch gezeigt. Die bleibenden Eindrücke wurden unter den jungen Kameraden ausgetauscht. Natürlich war noch keine Nachtruhe: Ein „illegales“ Lagerfeuer am Saale-Elster-Kanal musste gelöscht werden“. Der Bereich war nicht mit Löschfahrzeugen befahrbar, so dass Kameraden aus der OW Rodden zu Hilfe eilten und eine Löschwasserversorgung mittels TS 8/8 aufbauten. An dieser Stelle Dank an die Kameraden für ihre Mitwirkung, sowie  an die Fa. Palettenlogistik Krause aus Zöschen. Nun kam die langverdiente Nachtruhe.

Natürlich sollte das Laufkartentraining nicht umsonst gewesen sein, der eintreffende Alarm: „Brandmeldeanlage im Hochregallager bei Möbel Höffner hat ausgelöst“. Nun wurde Rücksicht auf die jungen Mitglieder genommen, nur die Mitglieder, welche unmittelbar durch den Alarmgong nebst Durchsage geweckt wurden, rückten mit aus. Unter Zuhilfenahme der Laufkarten wurden die auslösenden Brandmelder bald gefunden. Das riesige Lager machte zu nächtlicher Stunde einen imposanten Eindruck auf die Jugendlichen. Vielen Dank an dieser Stelle der Fa. Möbel Höffner, hier speziell Frau Maffee und Herrn Klein. Nun ging es nochmal in die Federn. 8:00 Uhr gab es Frühstück, danach Aufräumen und Auswertung sowie „Dienstübergabe“ an die nächste „Schicht“. Nach dem Verlassen des Gerätehauses und dem Eintreffen zu Hause freuten sich alle über eine ausgedehnte Mittagsruhe.

 

Georg Schicht

 

Gruppenfoto: v.l.n.r. Nico Hofmeister, Paul Krupa, Johnny Lembke, Felix Marquart, Clemens Marquart, Florian Sieke, Louis Lenpe, Samantha Kurig, Emi Weber, Jo-Ann Ranig, Johann Starke, (es fehlen: Eric Bäsler, Leandra Gansel)

 

Interview mit dem Jugendwart der Ortswehr Günthersdorf-Kötschlitz

Nachdem die 24-h-Übung schon einige Tage vorbei war, baten wir den Jugendwart Kam. Michael Krupa um eine kurze Auswertung:

SAL: Hallo Michael, Euer 24-h-Dienst ist gut über die Bühne gegangen. War es der erste derartige Dienst?

Michael: Nein, gewisse Erfahrungen lagen schon vor. Wir hatten vor zwei Jahren schon einen 24-h-Dienst gemacht. Diese Erfahrungen konnten wir nutzen.

SAL: Wie lange übst Du schon die Funktion des Jugendwarts aus? Wie kannst Du die ehrenamtliche Tätigkeit mit Deinem Beruf verbinden?

Michael: Begonnen habe ich als Kinderfeuerwehrwart; mit der Zusammenlegung der Wehren Günthersdorf und Kötschlitz habe ich die Funktion Jugendwart übernommen. Beruflich bin ich bei einem großen Fertigbetonerzeuger in der Qualitätskontrolle beschäftigt, dabei habe ich keine großen Anfahrtswege und kann die Freizeit der Jugendfeuerwehr widmen.

SAL: Wie viele Mitglieder habt Ihr und wie sieht Euer Altersspektrum aus.

Michael: Wir haben 13 Mitglieder, deren Altersstruktur von 10 bis 17 Jahren relativ gleichmäßig verteilt ist. Auf die Jüngsten, z.B. die kleine …, muss man natürlich besonders Rücksicht nehmen. Da ist die soziale Kompetenz der Älteren gefordert. Und das klappt auch.

SAL: Wie gestaltet Ihr die Mitgliederwerbung?

Michael: Wir gestalten ein Kinder- und Jugendfeuerwehrfest vor den Sommerferien. Da machen wir entsprechende Werbung u.a. in den Grundschulen und im Stadtanzeiger.

SAL: Wie klappt der Übergang von der Jugendfeuerwehr in die aktive Abteilung der Feuerwehr? Michael: Das klappt nicht immer, so ist ein Mitglied der Jugendfeuerwehr aus beruflichen Gründen verzogen und konnte nicht weiter Mitglied sein. Aber natürlich wird sich die andere Wehr über einen gut ausgebildeten Neuzugang freuen.

SAL: Was sind Eure nächsten Höhepunkte?

Michael: Im Monat Dezember gibt es eine eigene Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr; für den 6. Januar möchte ich zum „Drei-Königs-Feuer“ alle Bewohner von Günthersdorf und Umgebung einladen.

SAL: Wir danken für das Gespräch.

Die Fragen stellte Georg Schicht.

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Bild 1: Die jugendlichen Teilnehmer

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Bild 2: Rettungsübung

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Abschied vom W50 und freudige Begrüßung des neuen Löschfahrzeuges

Am 24.Oktober 2016 erfolgte die lang ersehnte Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 10 an die Ortsfeuerwehr Beuna (Stadt Merseburg).

Die Ausstattung des Fahrzeuges mit hochmodernen Ausrüstungsgegenständen erfolgte über die Fa. Brandschutztechnik Leipzig. Neben den notwendigen Ausrüstungsgerätschaften wie Luftkissen, Schere und so gelagert worden, dass das benötigte Material zur Schadensbekämpfung beim Einsatz sehr schnell entnommen werden kann. Auch der Hygienebereich des neuen Löschfahrzeuges entspricht einem hohen Standard und damit den neuen Anforderungen.

Die Finanzierung des Löschfahrzeuges in Höhe von 304.000 Euro erfolgte aus Eigenmitteln des Stadt Merseburg.

Bereits wenige Wochen vor der offiziellen Inbetriebsetzung lernten die Beunaer ihr Fahrzeug kennen und beschäftigten sich intensiv mit der neuen Technik und ihrer Handhabung.

In der gemeinsamen Laudatio des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis und des Kreisbrandmeisters, Kamerad Robby Stock, wurde hervorgehoben, dass das ständige Bemühen der Angehörigen der Ortsfeuerwehr Beuna um ein neues Löschfahrzeug endlich Erfolg zeigte und nach zähem Ringen auch der Stadtrat von der Notwendigkeit der Beschaffung eines modernen Löschfahrzeuges überzeugt werden konnte.

Der Oberbürgermeister der Stadt Merseburg, Herr Jens Bühligen, die Ortsbürgermeisterin von Beuna, Frau Alexandra Schöbel, sowie die Stadträte wünschten der Beunaer Wehr und ihrem neuen Löschfahrzeug wenig Einsätze und wenn doch, dass alle gesund zurück kommen.

In einem feierlichem Akt wurde der W 50 außer Dienst gesetzt und Abschied genommen von diesem Fahrzeug, das trotz seines respektablen Alters gute Dienste bei der Schadensbekämpfung geleistet hat.

Am 28.Oktober 2016 konnten die Beunaer Bürger das neue Löschfahrzeug besichtigen, für dessen Anschaffung  sie sich mit einer Unterschriftensammlung eingesetzt hatten.

 

Nach dem Ende der festlichen Übergabe des neuen Löschfahrzeuges wurde die Veranstaltung vom Oberbürgermeister dazu genutzt, den Kameraden Andreas Zieger von der Ortsfeuerwehr Trebnitz  in das Ehrenbeamtenverhältnis zu berufen. Seine Wahl zum Ortswehrleiter und die seines Stellvertreters, Kamerad André Sander, erfolgte am 21.Juli 2016. Ein ereignisreicher Tag nahm mit diesem weiteren Höhepunkt einen feierlichen Ausklang.

 

Text und Bilder: Jürgen Heinrich

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Bild 1: der Wehrleiter, Kamerad Wanke, nimmt den Schlüssel entgegen

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Bild 2: OB Jens Bühligen beruft Kam. Zieger

 

Historisches mit moderner Feuerwehrgeschichte verbunden

Am 15. Oktober 2016 trafen sich die Feuerwehrhistoriker unseres Landes in Osmünde (Saalekreis).

Der Vorsitzende, Kamerad Hartmut Greulich, eröffnete die Veranstaltung.

In einer Denkminute wurde des verstorbenen Kameraden Eberhard Künne gedacht, dessen Interesse vor allem der Feuerwehrgeschichte galt, wo er als Mitglied der Facharbeitsgruppe Feuerwehrhistorik Vorbildliches geleistet hat.

Der Vorsitzende des Heimatvereins „Osmünder Spritze 1811 e.V.“ , Kamerad Ingolf Brömme, informierte über die vielfältigen Aufgaben des Heimatvereins und ging speziell auf die Geschichte der FF Osmünde – Kabelsketal ein. Der Name des Heimatvereins geht darauf zurück,  dass die Spritze 1811 erstmals urkundlich erwähnt und wie später bei Nachforschungen bekannt wurde, bereits schon 1801 angeschafft wurde.

Weitere Ausführungen des Kameraden Brömme bezogen sich auf die Anfänge der Brandbekämpfung  durch das kommunale Löschwesens und der Feuerwehrgeschichte der Region Kabelsketal.

Wichtig ist, so Kamerad Brömme weiter, sich das Wissen über die  Anfänge der Brandbekämpfung  anzueignen und weiter zu vermitteln.

Jeder Teilnehmer der Veranstaltung erhielt ein Heft „Feurio“ Kabelsketal und konnte sich darin bestens über die Geschichte der FF Osmünde-Kabelsketal informieren. Es dient aber vor allem auch den Feuerwehrhistorikern als Vorlage dazu, aufzuzeigen, welche Quellen benötigt werden und wie man historische Ereignisse chronologisch aufarbeitet und zu Wort bringt.

Als weiterer Schwerpunkt wurde die Herausgabe einer Dokumentation „150 Jahre Kreisfeuerwehrverbände in Sachsen-Anhalt“, der 2019 begangen wird, behandelt.

Zur Erstellung dieser Dokumentation werden von allen Kreisfeuerwehrverbänden unseres Landes entsprechende Zuarbeiten benötigt. Schwerpunkte der Zuarbeiten sollten sein:

Gründungsdatum des Verbandes und Anzahl der Feuerwehren, welche an der Gründung teilgenommen haben

  • Vorsitzende/r des Verbandes
  • Aufgaben des Verbandes lt. Satzung
  • Verbandseigene Ehrungen
  • Standorte historischer Sammlungen
  • Verbandsfahnen
  • Nach einer lebhaften Diskussion wurde der Flughafen Leipzig-Halle besichtigt.

Auch hier übernahm Kamerad Brömme als ehemaliger Angehöriger der Flughafenfeuerwehr die Führung und gab wissensreiche Ausführungen zum Flughafenbetrieb. Ein besonderer Anziehungspunkt war das Löschfahrzeug „Panther“, verbunden mit einer Vorführung. Danach wurde ein Übungsflugzeug als Brandsimulator besichtigt und die verschiedensten Varianten der Rettung, insbesondere von Menschenleben, bei einem Flugzeug in Notlage erklärt.

Für den erfolgreichen und sehr informativen Tag mit vielen wissenswerten Eindrücken bedankten sich alle Teilnehmer dieser Veranstaltung bei den Kameraden Ingolf Brömme und Heinz Rietze.

Bild und Text: Jürgen Heinrich

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Bild: Die Teilnehmer der Veranstaltung am Flugfeldlöschfahrzeug

Endlich geschafft – die Ortsfeuerwehr Dörstewitz hat ein neues Feuerwehrhaus

Da herrschte bei den Angehörigen der Ortsfeuerwehr Dörstewitz am 24.September 2016 eine große Freude, als der Bürgermeister von Schkopau, Herr Andrej Haufe, den Schlüssel für das neue Feuerwehrhaus übergab.

Ganz  besonders freute sich vor allem auch der Ortswehrleiter von Dörstewitz, Kamerad Kurt Schading, der sich seit dem Jahr 2000 immer wieder intensiv für notwendig gewordene neue und bessere Dienstbedingungen für seine Wehr eingesetzt hat. “Dies ist heute”, so Kamerad Schading, “endlich in Erfüllung gegangen.”

Immerhin wurden für den Bau des Feuerwehrhauses 290.000,-Euro von der Gemeinde Schkopau aus Eigenmitteln zur Verfügung gestellt.

In der Laudatio des Vorsitzenden unseres Verbandes, Kamerad Michael Jahn, wurde besonders hervorgehoben, dass sich ein unermüdlicher Einsatz für die Belange einer Wehr lohnt, wie man wieder einmal sehen kann. Hier herrschen jetzt solche Dienstbedingungen, die gut für die Motivation der Feuerwehrleute sind und die wieder richtig Freude am Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr aufkommen lassen, so Kamerad Jahn. Gleichzeitig bedankte er sich bei der Gemeindeverwaltung Schkopau, die die Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrhauses erkannt und mit ihren Mitteln unterstützt hat.

Dank ging auch an die Bauleute – denn jetzt ist die Kommune neben dem eigentlichen Zweck des Neubaus als Domizil der Feuerwehrleute auch um ein bauliches Schmuckstück reicher.

Dies bekräftigten auch mit Nachdruck der Gemeindewehrleiter von Schkopau, Kamerad Harry Weise und des Ordnungsamtsleiters, Herr Tino Schneider.

Ein weiterer Höhepunkt an diesem Tage war die Auszeichnung der Kameraden Kurt Schading  und Erhardt Schneider für fünfzig Jahre Mitgliedschaft in der Wehr.

Kamerad Jahn betonte bei der Gratulation das große Engagement beider Kameraden für unser humanistisches Anliegen und ihre Verdienste und bedankte sich bei Kamerad Schading für sein unermüdliches und vorbildliches Wirken als Ortswehrleiter und bei Kamerad Schneider für seine stets mit hoher Einsatzbereitschaft Zuverlässigkeit geleistete Arbeit als Gerätewart.

Fazit der beiden feierlichen Akte war die Aussage, dass sich ein kontinuierlicher Einsatz für die Zielstellung , trotz mancher Rückschläge,  lohnt und dass man nicht einfach aufgeben soll.

Bild und Text:Jürgen Heinrich

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Bild 1: Der Schkopauer Bürgermeister Andrej Haufe hat den Schlüssel an den Wehrleiter, Kam Kurt Schading, übergeben

 

 

 

 

Sechzigjähriges Dienstjubiläum bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauchstädt

Es war uns als Verband eine besondere Ehre, am 21.September 2016 den Kameraden Karl-Friedrich Schnicke für sein sechzigjähriges Dienstjubiläum auszuzeichnen.

Breits als junger Mensch mit fünfzehn Jahren hat Karl-Friedrich Schnicke die Notwendigkeit und den Nutzen einer Feuerwehr für die Gesellschaft erkannt und trat auf Grund dessen 1956 in die Freiwillige Feuerwehr ein.

Infolge seiner positiven Entwicklung, seines umfassenden fachlichen Könnens und seines außerordentlichen Engagement wurde er 1972 Wirkungsbereichsleiter für den Bereich Bad Lauchstädt und zeichnete hier für Ausbildung und Einsatz verantwortlich.

Im Jahr 2000 wurde er zum Brandabschnittsleiter für den Brandabschnitt II gewählt und übte auch diese Funktion stets hoch motiviert bis 2006 aus.

Trotz seines Ausscheidens aus dem aktiven Dienst 2006 wirkte Kamerad Karl-Friedrich Schnicke unermüdlich und mit großem Engagement weiter im Interesse der Feuerwehren unseres Landkreises.

Hier setzte er sich stark für die Nachwuchsentwicklung ein und erwarb sich besondere Verdienste bei der Gründung und Entwicklung von Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Sehr geachtet wurde er auch als kompetenter und korrekter Schiedsrichter bei Feuerwehrwettkämpfen.

In der Laudatio des Vorsitzenden unseres Verbandes,  Kamerad Michael Jahn, wurde sein vorbildliches und immer vorausschauendes Wirken für das humanistische Anliegen der Feuerwehren in unserem Landkreis mit großer Anerkennung hervorgehoben.

Auch die Gratulanten der anwesenden Ortsfeuerwehren von Delitz a. Berge, Knapendorf und Bad Lauchstädt sprachen mit Wertschätzung und großer Hochachtung über Kamerad Karl-Friedrich Schnicke und seine Verdienste und betonten besonders seine hohe fachliche Kompetenz in Feuerwehrfragen.

In bewegenden Worten bedankte sich der Jubilar Karl-Friedrich Schnicke bei seinen Gratulanten, besonders bei der über achtzigjährigen Mitarbeiterin im Brandschutz und Mitglied der FF Kötzschau, Kameradin Isolde Heisch, die es sich nicht nehmen ließ, die langjährige angenehme und fruchtbringende Zusammenarbeit mit ihm hervorzuheben.

Der Spielmannszug von der FF Bad Lauchstädt überbrachte zur Freude aller Anwesenden musikalische Jubiläumsgrüße.

Text und Bild: Jürgen Heinrich

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Bild 1: Kamerad Jahn verliest die Laudatio für Kamerad Schnicke

 

Große Gratulationstour zum „Fünfzigsten“

Am 20.Augst 2016 hatte der Kreisbrandmeister des Saalekreises, Kamerad Robby Stock, zu seinem fünfzigsten Geburtstag eingeladen.

Neben einigen Bürgermeistern, besonders aus dem Brandschutzabschnitt IV, waren Angehörige der Wehren aus allen Brandschutzabschnitten herzliche Gratulanten und bezeugten damit ihre Anerkennung und Wertschätzung für die ausgezeichnete Arbeit des Kameraden Robby Stock.

Der Vorsitzende unseres Verbandes, Kamerad Michael Jahn, hob in seiner Laudatio hervor, dass das vorbildliche und engagierte Wirken unseres Kreisbrandmeisters große Hochachtung bei den Angehörigen der Wehren des Landkreises genießt.

Bereits mit sechzehn Jahren wurde Kamerad Robby Stock Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nempitz und acht Jahre später ihr Wehrleiter. Im Jahr 2010 wurde er zum Brandschutzabschnittsleiter des BA IV gewählt und 2013 als Kreisbrandmeister des Saalekreises bestätigt.

Für seine Verdienste wurde Kamerad Robby Stock anlässlich seines fünfzigsten Geburtstages

mit dem „Ehrenstern des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt“ ausgezeichnet. Diese hochverdiente Auszeichnung nahm der Kamerad Michael Jahn vor.

Alle an der Geburtstagsrunde teilnehmenden Gäste wünschten Kamerad Robby Stock weiterhin viel Erfolg und hofften, dass er noch viele Jahre ihnen als  engagierter Kreisbrandmeister erhalten bleibt.

 

Bild und Text: Jürgen Heinrich

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20 Jahre Jugendfeuerwehr Leuna – eine Erfolgsgeschichte

Am 06.08.1996 wurde die Jugendfeuerwehr in Leuna gegründet. Alle interessierten Bürger waren deshalb zum „Tag der Offenen Tür“ ins Gerätehaus in die Feldstraße eingeladen. Der Wehrleiter Kam. Steffen Schieck begrüßte die Gäste und vor allem auch die Kameraden der Nachbarwehren. So waren Delegationen der Jugendwehren Beuna, Kötzschau, Spergau und Zöschen sowie das THW Merseburg und die Ortswehr Kreypau mit ihrem Feuerwehrboot dabei. In seiner Ansprache umriss er gekonnt die Situation vor 20 Jahren. Zum Verständnis der Situation muss man vorausschicken, dass sich die städtische Freiwillige Feuerwehr damals in der Phase ihrer Wiedergeburt befand. Sie hatte gerade von der Werkfeuerwehr den Dienst fürs Stadtgebiet übernommen. Kam. Schieck berichtete: „Bei anderen Feuer-wehren kam die Initiative, eine Jugendfeuerwehr zu gründen, aus den Reihen der aktiven Mitglieder. Bei uns war das damals ein bisschen anders. Ich möchte nicht zu viel vorweggreifen, da im Anschluss die beiden Jugendwarte, die in den letzten 20 Jahren unsere Jugendabteilung begleiteten, selbst berichten werden. Ich kann nur aus meiner Erinnerung sagen, dass wir zu dieser Zeit pro Jahr zwischen 100-120 Einsätzen abarbeiten mussten. Wir waren aber nur zwischen 15-20 aktive Einsatzkräfte. Erschwerend kam hinzu, dass wir mit geschundener und abgelegter Alttechnik und schlimmen Gerätehaus-Zuständen kämpfen mussten. 2 - 3 Mal pro Wochen mussten wir zu Einsätzen ausrücken. Was ich damit sagen will, ist, dass wir viel zu beschäftigt waren, um an die Gründung einer Jugendfeuerwehr zu denken. Aber was wir fast immer beobachten konnten, war, dass uns zu unseren Einsätzen Kinder mit ihren Fahrrädern begleiteten und den Ablauf der Einsätze mit großem Interesse verfolgten. Unser damaliges Tanklöschfahrzeug war ein W 50. Der Löschwassertank des Fahrzeuges verlor in jeder Kurve ein bisschen Wasser und legte somit eine verfolgbare Spur für die Kinder mit dem Fahrrad. Es waren fast immer die gleichen Kinder an der Einsatzstelle zu sehen. Sie hatten immer ein Leuchten in den Augen und man konnte ihnen die Bewunderung ansehen, für das, was wir Einsatzkräfte an der Einsatzstelle taten.“ 

Ein weiterer wichtiger Schritt war am 06.05.2009 die Gründung der Kinderfeuerwehr. Kam Schieck führte dazu aus: „… mit der Gründung der Kinderfeuerwehr haben wir eine Lücke in der Nachwuchsarbeit geschlossen. Denn wir haben festgestellt, dass es zunehmend schwerer wurde, Kinder und Jugendliche für die Jugendfeuerwehr zu finden. Denn der Jugendfeuerwehr darf man erst mit dem vollendeten 10. Lebensjahr beitreten. Aber die meisten Schulanfänger mit 6 oder 7 Jahren waren bereits in Sportvereine eingetreten und standen nicht mehr zur Verfügung. Die Kinderfeuerwehr nimmt jetzt die Kinder ab dem Alter von 5 Jahren auf, so dass wir jetzt unseren Nachwuchs schon im Vorschulalter für unsere Arbeit begeistern…

Kam. Matthias Forst, der Stadtwehrleiter, bedankte sich bei allen Betreuern und Verantwortlichen für die geleistete Arbeit aber auch für die vielen Initiativen, die aus der Jugendfeuerwehr hervorgingen. Er konnte feststellen, dass von den ersten zehn Jugendlichen heute noch vier im aktiven Dienst sind. Die damaligen Ersten der Jugendfeuerwehr haben heute selbst Kinder, die wieder Mitglieder der Feuerwehr sind. Damit wurde eine Kontinuität begründet. In der großen Stadtwehr Leuna gibt es in 5 von 9 Ortswehren eine Jugendfeuerwehr. Bei 3 von 9 Ortswehren gibt es eine Kinderfeuerwehr. Insgesamt sind 61 Jugendliche und 42 Kinder in den Nachwuchsorganisationen der Leunaer Feuerwehr aktiv.

Kam. Mario Knötzsch bekam nun das Wort. Er war der Pionier der ersten Stunde und schilderte die Ereignisse um die Gründung aus erster Hand. Über das Verfolgen der Wasserspur ist bereits berichtete worden. So kamen die Jugendlichen bei den Einsätzen mit den aktiven Kameraden ins Gespräch. Sie wollten irgendwie dabei sein. Die damaligen Knirpse ließen nicht locker. Ob ernsthaftes Interesse vorlag, sollte daran entschieden werden, ob sie eine Liste mit mindestens 10 Interessenten vorlegen konnten, die in der Jugendfeuerwehr mitmachen wollten. Die Liste wurde vorgelegt. Nun lag das Heft des Handels bei den aktiven Kameraden. In den Sommerferien 1996 wurde eine Infoveranstaltung durchgeführt. Auch die erste praktische Ausbildung wurde durchgeführt: Schlauchbootfahren auf dem Kröllwitzer Teich. Die Rahmenbedingungen waren damals mangelhaft und die Feuerwehr musste um ihre Anerkennung kämpfen. Mit Fördermittel konnte die Jugendwehr zur offiziellen Gründungsveranstaltung ihre eigenen Uniformen zeigen. Jugendfeuerwehrarbeit musste aber auch erst gelernt werden. Schulungen mussten besucht werden. Nur 20 – 30 Prozent waren Feuerwehrtätigkeit, der Rest allgemeines Freizeitangebot.

Kam. Antonius Fischer übernahm als 2. Jugendwart 2002 die Leitung der Jugendfeuerwehr. Auch er hatte viel zu berichten.  Durch die Beschäftigung mit der Jugend begriffen die Leunaer Feuerwehrleute, wie notwendig Nachwuchsarbeit ist und wie damit auch über die Zukunft der Wehr entschieden wird. Nun nochmal zurück ins Jahr 1996. Das erste Ausbildungsteam soll namentlich erwähnt werden: Mario Knötzsch, Thomas Jacob, Reinhard Zeiger und Matthias Brünner. Zu den ersten Ausbildungsstunden trafen sich 14 neue Jugendfeuerwehrmitglieder mit den vier Ausbildern. Anfänglich war es noch ein „bunter“ Haufen, da die einheitliche Jugendfeuerwehrbekleidung noch fehlte. Rückblickend sind wir stolz, das vier der ersten Mitglieder heute noch aktiven Dienst in unserer Feuerwehr leisten. Im Oktober 2002 umfasste die Jugendfeuerwehr 11 Jugendliche. Bis zum heutigen Tag kann sich Toni auf die Unterstützung von Matthias Brünner, Michael Strach und Mathias Huffziger sowie vielen anderen Kameraden aus der Wehr verlassen... Zurzeit sind 18 Jugendliche (davon 5 Mädchen) in der Jugendfeuerwehr aktiv. Die Bilanz der letzten 20 Jahre kann sich sehen lassen. Von den insgesamt 39 Jugendlichen wurden 15 in die Einsatzabteilung übernommen; davon sind zehn heute noch aktiv dabei.

Kam. Mathias Huffziger, selbst aktiv als Betreuer in der Jugendfeuerwehr, überbrachte die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes. Er lobte die Weitsicht und den Mut, vor 20 Jahren mit der Jugendarbeit zu beginnen. Schon damals hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine starke Einsatzabteilung ständig eine Erneuerung und Nachwuchs braucht.

Nachdem alle Reden verklungen waren, nahm das bunte Treiben seinen Lauf. Die Feuerwehr hatte sich viel Mühe gegeben. Im benachbarten Stadion fand ein Wettkampf zwischen den anwesenden Jugendwehren und der Jugendabteilung des THW statt. Ausdauer und Geschicklichkeit waren gefragt. Am Ende gab es ein gemeinsames Gruppenfoto unter der Tribüne. Im Hof der Feuerwehr wurde gleichzeitig alle Vorbereitungen für den Wettkampf „Eimerkette“ getroffen. Für die jüngsten Besucher war eine Mal- und Bastelstraße aufgebaut. Auch die Saale war ins Programm einbezogen. Es gab Bootsfahrten mit dem Kreypauer und dem Leunaer Feuerwehrboot. Auf dem Vorplatz wurde eine Vorführung zum Thema „Fettexplosion“ gestartet. Natürlich war auch für das Mittagessen gesorgt. Grill und Getränke-ausschank wurden vom Wirt des Sportlerheims betrieben. In der Gulaschkanone wurde von der Feuerwehr gekocht. Die angebotene Gulaschsuppe hatte der Kam. Martin Schulz zubereitet. Sie wurde von der Oma Helga mit dem Kommentar bedacht: „… die hätte ich selber nicht besser machen können!“. Ebenso großes Lob fand der von den Kameradinnen selbst gebackene Kuchen. Im Gerätehaus lief inzwischen eine Videopräsentation und der DJ Sprotte sorgte für musikalische Untermalung. Der Leunaer Jugendklub hatte sich mit einer Hüpfburg und einer Kinder-Kart-Bahn beteiligt.

Natürlich gab es auch eine nicht geplante Aktion: „Hornisseneinsatz in Leuna-Ockendorf“. Die Kameraden, mit Imkerschutzausrüstung geschützt, setzten den Schwarm in die Saaleaue um.

Auch ein kleiner Regenschauer konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Alle Gäste zogen sich kurzzeitig ins Gerätehaus zurück. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Die Mühe der Vorbereitung hatte sich gelohnt. Weiterhin viel Erfolg der Jugendfeuerwehr.

Text: Georg Schicht   

Fotos: Martina Hartmann

Im Stadion - nach dem Wettkampf

Foto 1: Nach dem Wettkampf im Stadion

Auf der Saale

Foto 2: Bootspartie auf der Saale

Knotenkunde

Foto 3: Konzentration und Fingerfertigkeit bei der Knotenkunde

 

 

 

(Unvergessliche) Ferienerlebnisse zu verschenken

 Wer kennt es nicht: Sommer, Sonne, Ferien - Camping!
Die nahezu beste Art unseren See zu genießen.- und das von der ersten Sekunde des Tages an.
Man packt das Zelt ein, den Schlafsack, den Grill und die Familie... Mh, Moment - die FAMILIE!? Oh je, da haben wir wohl was falsch verstanden! Wir haben aus Versehen oder nein, viel mehr mit voller Absicht, 25 Kinder und Jugendliche geschnappt und sind campen gefahren.
Verrückt, sagen Sie? Wohl eher abenteuerlustig! Es ist schon eine Herausforderung, bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren keine Langeweile aufkommen zu lassen. Außerdem drei Mahlzeiten für insgesamt 33 Personen zu zaubern, wenn man nicht mehr hat als ein offenes Feuer und einen Kessel.
Ach, ich sollte erstmal sagen wer "Wir" überhaupt sind. Wir, das sind die Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte aus Mücheln und Langeneichstädt, die auch in diesem Jahr mit der Unterstützung der Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren von Langeneichstädt und Mücheln sowie der Stadt den Mitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehren ein unvergessliches Ferienerlebnis geboten haben.
Da wäre beispielsweise die Küchenfee Diana. "Alles selbst gekocht. Gekaufter Kartoffelsalat? Aber nicht mit mir!", höre ich sie noch sagen.
Die Wasserratten Pascal, Tom und Basti, die mit den Kindern nahezu jedes Wasserspielzeug ausprobiert haben, das wir dabei hatten. Inklusive Schlauchboot.
Marion, die gute Seele des Zeltlagers, die sich immer um die Ordnung kümmerte.
Der Ruhepol - Nicole. Egal was die Kinder hatten, sie war da.
Und der Organisator: Thomas Kukuska! Vielen Dank für so viele Möglichkeiten. Von Spielen "Betreuer gegen Kinder", in welchen wir Bälle durch Schläuche drücken durften, eine Boje umschwimmen, die du erstmal selbst platzieren musstest, Wettrollerfahren, Zweifelderball am Strand über viel, viel, viel, viel Freizeit zum Baden, Quatschen, Kennenlernen und einfach mal die Seele baumeln lassen, Geschichten am Lagerfeuer erzählen bis hin zur Nachtwanderung mit schleichenden Büschen war alles dabei.
Der Mann der Musik - Sven, der den Kindern die richtigen Songs zum perfekten Hüftschwung auflegte, darf natürlich nicht unbenannt bleiben. Die Disco war eines der Highlights.
Vier Tage lang durften die Kinder und Jugendlichen eine große Familie sein, außerhalb der Feuerwehrgerätehäuser. Ich darf wohl sagen, wir hatten Spaß und ein bisschen ist es auch wie Urlaub, wenn sich der Nebel über der Wasseroberfläche lichtet und die Sonne langsam über den Bäumen rings um den Zeltplatz den Tag erhellt.
Und am Samstagmittag kam dann auch endlich das sommerliche Gefühl mit entsprechenden Temperaturen auf.
Wir freuen uns auf nächstes Jahr - Dann hoffentlich wieder vollzählig mit St. Micheln und Oechlitz.

Ihr Kind war nicht dabei? Kein Problem! Das Zeltlager gibt es jedes Jahr und jedes Jahr ist nie wie letztes Jahr.
Wir stellen uns erneut der Herausforderung!
Kommen Sie mit Ihren Kindern zu uns - wir haben noch Plätze frei!

Ihre Freiwillige Feuerwehr

An dieser Stelle danken wir gleichfalls Herrn Patzer, der immer ein Plätzchen für uns findet und uns die Möglichkeit für ein Zeltlager am See damit eröffnet.


Text: Peggy Nöckel

Foto: Thomas Kukuska

Fertig

 

Die Ortsfeuerwehren von Raßnitz und Knapendorf mit neuen Fahrzeugen ausgerüstet

Da herrschte bei den Angehörigen der Ortsfeuerwehr Raßnitz am 25.06.2016 eine große Freude, als vom Gemeindewehrleiter von Schkopau, Kamerad Harry Weise, dem Ortswehrleiter, Kame-rad Sven Eichmann, der Fahrzeugschlüssel für den neuen Mannschaftstransportwagen VW / T6 übergeben wurde.

Dieses Fahrzeug - so der Ortswehrleiter - ist als Führungsfahrzeug, zum Nachrücken von Einsatzkräften und ebenfalls für die Jugendfeuerwehr vorgesehen.

Für die Anschaffung des Fahrzeuges wurden von der Gemeinde Schkopau aus Eigenmitteln 55.000.- Euro bereitgestellt.

Neben dem feierlichen Akt Fahrzeugübergabe wurde der Anlass dazu genutzt, durch den Stellvertreter des Kreisjugendfeuerwehrwartes, Kamerad Heiko Sander, den Jugendfeuerwehrwart von Raßnitz, Kamerad David Steinbach, mit der Ehrenmedaille der Jugendfeuerwehr des Landes Sachsen-Anhalt auszuzeichnen.

Der Bürgermeister von Schkopau, Herr Andrej Haufe, wünschte mit seinen Glückwünschen dem Fahrzeug immer eine gute Fahrt und bestätigte erneut, dass er seine Wehren entsprechend den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde ausrüsten werde.

Gratulation zum neuen Fahrzeug kam auch vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Saale-kreis, vertreten durch Kamerad Jürgen Heinrich, der in seiner Laudatio die gute Zusammenarbeit zwischen Wehrleitung und Gemeindeverwaltung betonte.

Ein denkwürdiger Tag war für die Ortsfeuerwehr Knapendorf der 08.07.2016, als ihnen ein neues Mittleres Löschfahrzeug MAN der Fa. Ziegler übergeben wurde.

Auch hier war der Kauf aus Eigenmitteln der Gemeinde Schkopau in Höhe von 198.000 Euro bestritten worden.

Die Anschaffung  des Fahrzeuges war notwendig geworden, da das alte Fahrzeug aus dem Jahr 1978 nicht immer einsatzbereit war, so der Ortswehrleiter, Kamerad Benjamin Behnke.

Mit diesem neuen Fahrzeug sind wir nun gut gerüstet, es ist für die Brandbekämpfung, für technische Hilfeleistungen und sonstige Einsätze bestens geeignet und es kann auch in schwierigem Gelände eingesetzt werden, betonte der Ortswehrleiter.

Ausgerüstet ist dieses Fahrzeug mit Hochdruck Hebekissen, einem Lichtmast und es fasst 1200 Liter Wasser.

Der Stolz der Angehörigen der Wehr war bei der Übergabe des Fahrzeuges allen anzusehen.

Und über diese Anschaffung freuten sich vor allem auch der Bürgermeister von Schkopau, Herr Andrej Haufe, der Ortsbürgermeister von Knabendorf, Herr Erich Meier, der Kreisbrandmeister, Kamerad Robby Stock sowie der Vertreter des Vorstandes des Kreisfeuerwehrverbandes , Kamerad Mathias Huffziger.

Diese zwei Anschaffungen und Übergaben von Fahrzeugen waren insbesondere auch nur möglich, weil Gemeindeverwaltung und die Wehrleitungen konstruktiv zusammengearbeitet und trotz mancher Auseinandersetzungen gemeinsam Lösungen gefunden haben.

Text und Bilder: Kamerad Jürgen Heinrich

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Bild 1: Die Kameraden aus Knapendorf

Knapendorf

Bild 2: die Kameraden aus Rassnitz

 

Stadtwehrleiter und Stellvertreter des Stadtwehrleiters zur Jahreshauptversammlung in Merseburg in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen

Nach ihrer Wahl für die Funktionen Stadtwehrleiter und Stellvertreter des Stadtwehrleiters im April 2016 wurden die Kameraden Dirk Grötzsch und Stephan Jahn durch den Oberbürgermeister der Stadt Merseburg, Herrn Jens Bühligen, in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und zum nächst höheren Dienstgrad befördert.

Dieser feierliche Akt erfolgte zur Jahreshauptversammlung der Merseburger Feuerwehr am 20.Mai 2016.

Aus diesem Anlass konnte der Wehrleiter, Kamerad Grötzsch, in seiner Bilanz für das Jahr 2015 ein positives Resümee ziehen und dabei auf 548 Einsätze der Wehr verweisen. Diese gliedern sich auf in 325 Technische Hilfeleistungen, 99 Brandeinsätze und 124 sonstige Einsätze.

Im Vergleich zum Jahr 2014 wurden die Angehörigen der Wehr fünfzigmal mehr alarmiert.

Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Merseburg mussten zu 82 Einsätzen und die Ortsfeuerwehren Beuna und Geusa/Blösien zu insgesamt 30 Einsätzen ausrücken.

Hohe physische und psychische Anforderungen wurden im Berichtszeitraum an die Kameradinnen und Kameraden bei einer Vielzahl von Verkehrsunfällen, besonders mit Personenschaden, gestellt. Einer außergewöhnlichen Belastung waren die Angehörigen unserer Wehr unter anderem beim Brand des Südpavillons, beim Brand einer Lagerhalle, sowie bei einem Flugunfall im Bereich des Air-Park ausgesetzt. Auch die ständigen Containerbrände im Berichtszeitraum und weitergehend 2016 halten unsere Einsatzkräfte ununterbrochen in Atem.

Die effektive und schnelle Bekämpfung der Schadensereignisse durch die Wehr ist vor allem darauf zurückzuführen, dass insbesondere der ständigen und umfassenden Qualifizierung und Weiterbildung der Angehörigen der Wehr die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird. So wurden dazu im Berichtszeitraum 92 Ausbildungseinheiten auf den verschiedensten Gebieten des Brandschutzes absolviert.

Die praktische Erfahrung der ehrenamtlichen Kräfte wurden in 52 Teilnahmen in den 24-Stunden-Diensten zur Unterstützung der hauptamtlichen Kräfte gefördert.

Kritisch vermerkte Kamerad Grötzsch, dass wir im Jahr 2015 einen Austritt aus den verschiedensten Gründen von 6 ehrenamtlichen Mitgliedern der Wehr zu verzeichnen haben. Hier ist es dringend notwendig, zusammen mit der Stadtverwaltung Möglichkeiten zur Gewinnung von Bürgern für das Ehrenamt Feuerwehr sowie für die Jugendfeuerwehr zu finden.

Die Öffentlichkeit in den verschiedensten Varianten und vor allem auch persönliche Gespräche sowie noch mehr und intensivere Präsentation in der Öffentlichkeit sollte zum Maßstab unserer Arbeit werden, betonte Kamerad Grötzsch.

Das Fazit dieser Jahreshauptversammlung bestand vor allem darin,  dass die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Merseburg auch im Jahr 2016 die gestellten Aufgaben des Brandschutzes im Interesse und der Sicherheit der Bürger unserer Stadt mit Engagement und hoher Qualität erfüllen werden.

Text und Bilder:Jürgen Heinrich

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Bild: der Stadtwehrleiter, Kam. Dirk Grötzsch, und sein Stellvertreter, Kam. Stephan Jahn

 

 

 

24-Stunden-Dienst der JF Mücheln: Brand in Doppelgarage - fünf vermisste Personen

Eine schwierige Aufgabe für Gruppenführer Martin galt es am Sonntag, dem 12. Juni 2016, zu lösen.
Das Funkgerät spuckt die Informationen der Leitstelle aus und der  junge Feuerwehrmann ist sichtlich angespannt. Brand einer Doppelgarage,  fünf vermisste Personen, vielleicht Gefahrgut. Und das Schlimmste - das  Brandobjekt befindet sich inmitten eines Wohngebietes -, nämlich in der  Dr.-Wilhelm-Külz-Straße. Das Glück der Mannschaft: die Meldenden sind  noch vor Ort und können Auskunft über das Geschehen geben.
Das Antreten klappt reibungslos. Schnell werden Aufgaben zur  Wasserversorgung verteilt, der Innenangriff vorbereitet. Das genaue  Ausmaß ist noch unklar, nur dicke Rauchschwaden dringen unter dem Dach  der Doppelgarage der Familie Schuster hervor. Bereits von der Straße aus kann man ein kleines Mädchen, das sichtlich geschockt ist, an der Hecke neben der Garage sitzen sehen. "Angriffstrupp, zur Menschenrettung,  unter PA, an die Hecke, auf direktem Weg, zum Angriff vor!", formuliert  Martin seinen Einsatzbefehl klar und deutlich. Keine Rückfragen - alles  verstanden. Und kaum dass er es ausgesprochen hat, befindet sich das kleine Mädchen schon in den Händen der Rettungskräfte. Sie wird an der  Verletztensammelstelle betreut.
Bemerkenswert, wie schnell die Kameradinnen und Kameraden weitere  Verletzte aus dem Garten des Hauses retten und zum Innenangriff in die  Garage vordringen. Den Schlauch immer am Mann, Wasser am Anschlag.
"Feuer aus!", höre ich über das Funkgerät, als sich der Rauch  lichtet und tatsächlich erfreuen sich am Verletztensammelplatz alle  bester Gesundheit - selbst das kleine Mädchen springt schon wieder  umher. Keine Rauchgasvergiftung.
Ohnehin ist alles trocken, nichts verkohlt, kein Schaden entstanden. Was war geschehen?

"Die Jugendfeuerwehr war einmal mehr realistisch im Einsatz - und das  mit Erfolg!" sagt Thomas Kukuska, der auch in diesem Jahr den  24- Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehren der Stadt Mücheln (Geiseltal)  organisiert hat. “In diesem Jahr hatte man das Glück, neue Einsatzstellen  erschließen zu können” gibt er an und bedankt sich auf diesem Weg noch  einmal recht herzlich bei Familie Schuster, die nun sicher sein kann,  dass ein Brand in ihrer Garage erfolgreich bekämpft werden kann.
Als ich am Sonntag in die leicht müden, aber glücklichen Augen der  Jugendlichen schaue, sehe ich einmal mehr freudige Erinnerungen an Such- und Rettungsaktionen, an gemeinsame Ausbildungseinheiten in der  Knoten- und Schlauchkunde und selbstverständlich an das gemeinsame  Kochen sowie den "Ferienlager"-Charakter, den das Schlafen im großen  Saal der Freiwilligen Feuerwehr Mücheln (Geiseltal) unweigerlich ausübt.
In diesem Jahr gab es wieder spannende Einsätze zu bestreiten, die  nach dem Zufallsprinzip durch einen Gruppenführer aus den Reihen der  Jugendlichen zu bewältigen war. Die Aufgabe besteht im Grunde darin,  dass die Jugendlichen einen Einsatz selbst leiten, Gefahr erkennen, die  richtigen Maßnahmen ergreifen und die anfallenden Aufgaben abarbeiten, um den Einsatzerfolg zu erzielen. Selbstverständlich können sie jederzeit  die Hilfe der beteiligten Ausbilder in Anspruch nehmen, wenn sie diese  brauchen oder aber die Ausbilder greifen von sich aus ein, wenn die  Jugendlichen eine Situation nicht überschauen können.

Zur Frage, was das Besondere in diesen Jahr war, höre ich von  einigen Jugendlichen lachend: "Der Eisbär in den Eichstädter Wiesen!"  Des gab es tatsächlich! Als Katzenattrappe. Auf einem Baum. Fachmännisch gerettet mittels Steckleiterteilen und unbeschadet seiner Besitzerin  übergeben.

"Leider konnten in diesem Jahr nur die Jugendfeuerwehren der  Ortsteile Mücheln (Geiseltal) und Langeneichstädt teilnehmen, aber für  die kommenden Jahre wünsche ich mir, dass wir wieder alle  zusammenkommen. Denn wir sollten den Jugendlichen jetzt schon das  Gemeinschaftsgefühl geben, damit sie später Hand in Hand  zusammenarbeiten. Das ist, neben adäquater Ausbildung und  selbstverständlich dem Spaß dabei - wie ich finde - unsere  Hauptaufgabe!" soThomas Kukuska, Stadtjugendfeuerwehrwart und Initiator  des 24-Stunden-Dienstes.

Wenn auch du einmal einen Tag im Leben eines Berufsfeuerwehrmanns  erleben möchtest, dann melde dich bei deiner Freiwilligen Feuerwehr.
Wir haben immer einen Platz frei!

Peggy Nöckel

 

Stolze Familientradition

Nach einer repräsentativen Umfrage sagen 96% von 2.000 Befragten,  dass sie der Berufsgruppe "Feuerwehr" das gößte Vertrauen entgegen  bringen. Wenn ich in die Reihen der Frauen und Männer blicke, die  täglich einsatzbereit sind, kann ich diese Auffassung nur teilen.

Es sind einfache Frauen und Männer, die das Aufstehen mitten in der  Nacht nicht scheuen. Die ihre Familien in den schönsten Stunden  verlassen. Die einen Arbeitgeber haben, der sie zum Einsatz gehen lässt.
Es sind einfache Frauen und Männer in den dunkelblauen Uniformen,  mit gelben Leuchtstreifen, die Sie bitten einen Umweg zu fahren. Die Sie nicht beachten, weil sie im Einsatz mit Wichtigerem beschäftigt sind.

Wir sind nicht mutiger oder furchtloser als andere. Wir sind keine  Helden. Und das gehört auch nicht dazu um in unseren Reihen zu stehen.
Hierzu gehört Respekt vor der Aufgabe. Verstand im Umgang mit  Gefahr. Das Herz am rechten Fleck und der Wille zur Hilfe am Nächsten.

Wenn Sie nun von sich selbst sagen, Sie hätten all dies nicht, so kann ich Ihnen versichern, dass Sie dennoch helfen können.
Bilden Sie Rettungsgassen und sagen Sie nicht, die Retter würden drängeln.
Beschweren Sie sich nicht, wenn wir nachts mit Blaulicht und Folgetonhorn fahren - es ist unsere Lebensversicherung.
Gaffen Sie nicht und machen Sie keine Videos und Fotos von  Einsatzkräften oder Betroffenen, Einsatzstellen oder Unfallfahrzeugen.  Bitten Sie auch Umstehende weiter zu gehen.

Heute rücken wir aus, um jemandem zu helfen, der Ihnen vielleicht nicht nahe steht.
Morgen könnte es einen Ihrer Freunde oder Ihren Nachbarn - vielleicht sogar Sie selbst - betreffen.
Im Ernstfall vertrauen Sie uns alles an, was Sie haben. Nicht zuletzt sogar Ihr Leben.
Und wir setzen unseres im Ernstfall für Ihres ein. Täglich. 24 Stunden. Ohne Gegenleistung. Ohne Entgelt.

Feuerwehr ist mehr als Sie glauben und - so gebe ich ehrlich zu - mehr als ich persönlich je gedacht hätte.
Sie ist Verantwortung.
Vertrauen.
Schutz.
Sie ist Familie.

Text und Bild: Peggy Nöckel

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Treffen der Feuerwehrhistoriker in Wolfen

Am 30.April 2015 trafen sich die Feuerwehrhistoriker des Landesverbandes Sachsen-Anhalt in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Wolfen-Nord.

Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden der FAG Historik des Landesverbandes, Kamerad Hartmut Greulich.

Ein herzliches Willkommen erfolgte vom Wehrleiter Wolfen-Nord, Kamerad Gerd Theuerkauf.

Auch der Vorsitzende des Kreisfeuerverbandes Anhalt-Bitterfeld, Kamerad Axel Bernhardt, nahm an dieser Veranstaltung teil.

Mit einem Blumenstrauß gratulierte Kamerad Bernhardt der Feuerwehrhistorikerin Ursula Borstoff nachträglich zu ihrem neunzigsten Geburtstag und betonte, dass die Kameradin Borstoff trotz ihres hohen Alters immer noch aktiv in der FAG für die Feuerwehrhistorik tätig ist.

Bevor die Abarbeitung der einzelnen Tagesordnungspunkte, erfolgte die gemeinsame  Besich-tigung der Feuerwache und besonders der hier vorhandenen modernen Löschtechnik. Mit den optimalen Dienstbedingungen und der vorhandenen Ausrüstung können wir sehr zufrieden sein und sind damit, auch vom Personalbestand her, in der Lage, Schäden effektiv zu bekämpfen, so Kamerad Theuerkauf.

Nach der Besichtigung wurden folgende Themen ausführlich und anschaulich und für die Teil- nehmer interessant behandelt:

1.  Auswertung des Fachseminars Brandschutz in Fulda

2.  Buchprojekt  „Feuerwehren und ihre Verbände“

3.  Bearbeitungsstand  „Handbuch Feuerwehrgeschichte“

4.  Diskussion

Zu Pkt.1  liegt  der Schwerpunkt darin, zu ermitteln, welche Möglichkeiten es gibt, damit ausgestellte Feuerwehrtechnik und anderen Feuerwehrmaterialien bei einer Auflösung eines Feuerwehrmuseums nicht verloren gehen.
Welche Museen können noch die genannten Materialien aufnehmen? Nicht zu empfehlen ist die Übernahme in Privatbesitz.                      

Zu Pkt.2  müsste das Buchprojekt  „Feuerwehren und ihre Verbände“  zum 150-jährigen  Bestehen der Verbände im Jahr 2019 fertiggestellt sein.
Notwendig ist vor allem hier auch, dass die jeweiligen Kreisfeuerwehrverbände die  erforderlichen Zuarbeiten über ihre Gründung und Entwicklung an die FAG schicken. In diesem Zusammenhang ist zu klären, inwieweit besonders Berufsfeuerwehren in der Vergangenheit militärisch ausgebildet und mit Waffen ausgerüstet wurden.

 Bei den Zuarbeiten sollten folgende Schwerpunkte beachtet werden:

                  a) wann gegründet

                  b) wer war Vorsitzender, wer waren die Vorstandsmitglieder

                  c) Aufgaben des Verbandes laut Satzung

                  d) Probleme vor und nach der Gründung

Zu Pkt.3  sollten insgesamt 24 Themen behandelt werden, zur Zeit sind noch 15 Themen offen, so z. B. Orden und Auszeichnungen, Forschung und Entwicklung, Alter der Feuerwehren, Ausbildung an den Feuerwehrschulen, Sport in den Feuerwehren und Maßnahmen im Vorbeugenden Brandschutz.

Zu all diesen Themen entwickelte sich eine rege und fruchtbringende Diskussion.

Die nächste Beratung findet am 15.10.2016 in Osmünde (Kabelsketal) statt.

 

Text und Bilder:  Jürgen Heinrich

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Bild 1: Gratulation an Kameradin Borstoff zum 90. Geburtstag

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Bild 2: Die Teilnehmer der Historikertagung

 

Jahresdienstberatung des Kreisbrandmeisters in Merseburg

Am 08.04.2016 hatte der Kreisbrandmeister des Saalekreises, Kamerad Robby stock, zur Jahresdienstberatung in das Ständehaus nach Merseburg eingeladen.

Neben den Wehrleitern nahmen auch Mitarbeiter der Sachgebiete Brandschutz sowie Katastrophenschutz und Rettungsdienst teil. Auch die Leiter der Werkfeuerwehren InfraLeuna und Mider, die Kameraden Hesselbarth und Rieger sowie der Berufsfeuerwehr Halle, Dr. Pulz, sowie des THW, Frau Walther, und der Polizeidirektion, Herr Werner, nahmen teil.

Nach der Begrüßung durch den Kreisbrandmeister und der Ehrung der im Berichtszeitraum verstorbenen Kameradinnen und Kameraden richtete der stellvertretende Landrat, Herr Hartmut Handschak, das Wort an die Teilnehmer.

Herr Handschak überbrachte die Grüße des Landrats, Frank Bannert, der leider verhindert war.
Der stellvertretende Landrat betonte seine Hochachtung für alle, die sich im Brandschutz engagieren. Er berichtete, dass auch der Landkreis seine Verantwortung für den vorbeugenden und den abwehrenden Brandschutz sehr ernst nehme. Umfassende Investitionen in der integrierten Kreisleitstelle sowie in der Feuerwehrtechnischen Zentrale unterstrichen dies eindrucksvoll. Auch zukünftig würden umfangreiche Baumaßnahmen in der FTZ Blösien vorangetrieben. Dies diente dazu, die Qualität und die Bearbeitungszeiten der für die Feuerwehren durchgeführten Dienstleistungen weiter zu verbessern.

Kamerad Stock schilderte die derzeitige Situation der Feuerwehren in den vier Brandschutzabschnitten des Landkreises. Es gibt 15 Stadt- und Gemeindefeuerwehren, welche alle Jugendfeuerwehren unterhalten. Derzeit existieren 136 Ortsfeuerwehren. Es liegen sechs Anträge auf die Zusammenlegung oder Schließung von Ortsfeuerwehren vor.

Von den 15 Städten und Gemeinden besitzen 14 eine bestätigte Risikoanalyse und einen Brandschutzbedarfsplan. Eine Gemeinde steht vor der Fertigstellung und drei  haben Analyse und Plan schon überarbeitet. Weitere arbeiten derzeit an der Fortschreibung.

Von den zur Zeit 5135 Feuerwehrmitglieder sind 2714 im Einsatzdienst aktiv, 978 mit Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, 836 Jugendfeuerwehrmitglieder und 607 Teilnehmer in der Kinderfeuerwehr.

Besonderes Augenmerk legte Kamerad Stock auf das Potential der Frauen in der Feuerwehr. Derzeit gibt es in der aktiven Abteilung der Feuerwehren gerade einmal 374 Frauen. Diesen stehen 2340 aktive Männer gegenüber.
Es ist nicht von der Hand zu weisen – so Robby Stock – dass in vielen Feuerwehren noch immer Vorurteile gegenüber weiblichen Feuerwehrmitgliedern herrschen. Ein Umstand, der in der Praxis längst ad absurdum geführt wäre. Auch fehlten in vielen Feuerwehren noch immer die materiellen und organisatorischen Voraussetzungen, um Frauen in den Feuerwehrdienst integrieren zu können, was absolut nicht mehr zeitgemäß wäre.

In den Jugend- und insbesondere den Kinderfeuerwehren ist dieses Verhältnis deutlich ausgeglichener.

Bei der Gesamtzahl der Einsatzkräfte sind in den letzten fünf Jahren Verluste von insgesamt ca. 5% zu verzeichnen, wobei die Zahl der Atemschutzgeräteträger sogar leicht anstieg.
Erfreulich ist die Entwicklung bei den Jugendfeuerwehren, deren Mitgliederzahl nach einem zwischenzeitlichen Tief wieder etwas ansteigen konnte.
Die Kinderfeuerwehren waren in der Lage, im selben Zeitraum ca. 50% mehr Mitglieder aufzubauen, was aber sicher starke Einmaleffekte durch Neugründungen beinhaltet.

Das Einsatzgeschehen der letzten Jahre zeigt ein sehr gemischtes Bild.
Während die Zahl der Hilfeleistungen schon vor Jahren abfiel und auf diesem niedrigeren Niveau verharrt, hat sich die Zahl der Brände seit einem Tiefpunkt im Jahr 2013 fast verdoppelt.

Beunruhigend ist dabei, dass es sich um eine hohe Anzahl von Bränden handelt, die im gesamten Kreis und mit ziemlicher Kontinuität auftreten.

Dabei haben sich bestimmte Schwerpunkte herausgebildet. Manche Feuerwehren haben durch die zahlreichen Brandeinsätze die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit längst überschritten.

Im weiteren Verlauf stellten drei Stadt- und Gemeindewehrleiter ihre Feuerwehren, die aktuellen Entwicklungen und die derzeitig am meisten drängenden Probleme vor.

Kamerad Karsten Pfitzner gab einen Überblick über die Feuerwehren der Goethestadt Bad Lauchstädt. In der Stadt, die sechs Ortsteile umfasst, gibt es 287 Feuerwehrmitglieder, davon 104 Einsatzkräfte. Eine Besonderheit ist der Spielmannszug, der über die Landesgrenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf besitzt. Die Feuerwehr hat maßgeblichen Anteil an der personellen Sicherstellung des Gefahrgutzuges und der Fernmeldegruppe. Von den 15 Einsatzfahrzeugen sind nur noch zwei aus DDR-Produktion. Die Ersatzbeschaffung für diese zwei Fahrzeuge läuft schon.
Besonderes Augenmerk liegt auch auf der problematischen Löschwasserversorgung in Klobikau, Milzau und Großgräfendorf. Die neue Löschwasserleitung nach Oberklobikau wurde schon fertiggestellt.

Die FF Salzatal wurde durch den Gemeindewehrleiter, Kamerad Stephan Ossig vorgestellt. Die Gemeinde Salzatal wurde aus neun vorherigen Gemeinden  gebildet und besitzt 27 Ortsteile. Von den 351 Mitgliedern sind 173 als Einsatzkräfte aktiv.

Große Probleme gibt es bei der Erneuerung des Fahrzeugparks. Die Anträge zur Teilnahme an der zentralen Beschaffung sind bisher alle abgelehnt worden. Durch die Haushaltskonsolidierung bestehen insbesondere auch Probleme bei der Finanzierung laufender Ausgaben. So gab es in den letzten fünf Jahren keinerlei Anschaffung neuer Fahrzeugtechnik.
Großes Augenmerk wird auf die Ausübung des Wettkampfsports gelegt.  Davon zeugt die regelmäßige Durchführung des Luppholzpokallaufs und die erfolgreiche Teilnahme an Wettkampfveranstaltungen im Landkreis.

Als dritte Wehr stellte sich die FF Teutschenthal vor. Kamerad Andreas Kochalski  vermittelte die Fakten über die Feuerwehren der westlich von Halle gelegenen, aus acht ehemaligen Gemeinden gebildeten Einheitsgemeinde. In acht Ortsfeuerwehren sind 414 Mitglieder organisiert, von denen 190 der Einsatzabteilung angehören. Überörtlich werden Aufgaben im Fachdienst ABC/Dekontamination  und Brandschutz/Zug Wasserversorgung übernommen.
In den nächsten Jahren besteht ein hoher Bedarf an Ersatzbeschaffungen für Einsatzfahrzeuge.

Herr Borbe, SG Brandschutz, berichtete über den Sachstand bei der Einführung des digitalen BOS-Funks und die bevorstehende reguläre Aufnahme des Digitalfunkbetriebs.

Im nächsten Programmpunkt stellte Kamerad Frank Hesselbarth von der Werkfeuerwehr InfraLeuna das neue Technikkonzept vor. Die bisherigen Wechselladerfahrzeuge werden  komplett ersetzt. Grundlage des neuen Programms ist die Verlastung der Spezialtechnik auf Sattelauflieger. Dieses System ist insbesondere durch den Einsatz standardisierter Zugfahrzeuge sehr effizient. Damit kann auch der notwendige Generationswechsel der Gerätetechnikdurchgesetzt werden.

Kamerad Michael Jahn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Saalekreis e.V., stellte  die Projekte des KFV in einem kurzen Abriss vor. Dabei stellte er vor allem die Förderung der Arbeit der Kinderfeuerwehren, die durch eine erfolgreiche Aktion im Einkaufszentrum Nova-Eventis möglich geworden ist. Er appellierte an alle Mitglieder des Verbandes, die Einladung zur Delegiertenversammlung am 29.04.2016 wahrzunehmen, um die Arbeitsfähigkeit des Gremiums zu gewährleisten.

Insgesamt kann man feststellen, dass hinter den Feuerwehren ein anspruchsvolles Jahr liegt. Obwohl keine großen Störfälle aufgetreten sind, hat die Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke einen sehr hohen Ausbildungs- und Übungsbedarf mit sich gebracht.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Kreisbrandmeister für die erbrachten Leistungen und wünschte sich auch für die Zukunft eine erfolgreiche und zweckorientierte Entwicklung
 

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Foto 1: Der Kreisbrandmeister, Kam. Robby Stock, eröffnet die Dienstberatung

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Foto 2: Dezernent Hartmut Handschak überbringt die Grüße des Landrats

 

Ausflug der Kinderfeuerwehr Zöschen-Zweimen (Stadt Leuna) an den Raßnitzer See

Als wir die Einladung aus unserer Nachbargemeinde Schkopau zur alljährlichen Winteraktion erhielten, nahmen wir diese gern an. Denn wir sind nicht nur in der Stadt Leuna aktiv mit dabei, sondern auch immer bemüht mit unseren Nachbargemeinden Kontakt zu pflegen. Am 19. März war es dann soweit, die Freude war bei den Kindern sowie bei den Betreuern deutlich sichtbar.  Nachdem wir uns um 9.00 Uhr trafen, ging es zum Raßnitzer See.

Um 9.30 Uhr erfolgte unter der Anwesenheit von insgesamt 9 Kinderfeuerwehren aus der Umgebung der Willkommensappell durch die Kinderfeuerwehrwartin der Ortschaft Lochau, Nadine Burkhardt.

Nachdem alle teilnehmenden Feuerwehren ihre individuellen Stationen vorbereitet hatten, konnte um 10.00 Uhr der Staffelbetrieb der Winteraktion in der schönen Natur entlang des Raßnitzer Sees beginnen.

An den verschiedenen Stationen lernten unsere Sprösslinge einerseits spielerisch das Thema Feuerwehr kennen, andererseits konnten sich die Betreuer austauschen.  Die einzelnen Stationen hielten viel für unsere jungen Mitglieder bereit.  Mit Spiel und Spaß lernten Sie die wichtigen Grundelemente wie z. B. das Ausrollen von Schläuchen, Knotenkunde sowie das Verhalten als Gruppe im Löscheinsatz, aber dabei blieb es natürlich nicht. In einem Erlebnisparcours tobten sich die Grundschüler ganz schön aus. In diesem durften sie unter anderem Ball springen, über Schläuche balancieren, Seil springen und einen Hockeyslalom absolvieren.

Natürlich gab es zur Mittagszeit viele knurrende Mägen, doch hiergegen half die Ortsfeuerwehr Ermlitz mit leckerem Wurstgulasch aus der Gulaschkanone. Nachdem alle Mäuler gesättigt wurden, hielt Nadine Burkhardt den Abschlussappell. In diesem wurde klar, dass allen dieser Samstag gefallen hatte und die Aktion nächstes Jahr wiederholt wird. Mit vielen Eindrücken und neuen Ideen verließen wir den See und freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal.

Text und Bilder: Die Kinderfeuerwehrbetreuer der Ortsfeuerwehr Zöschen-Zweimen

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Bild 1:Knoten und Stiche können schon die Kleinsten

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Bild 2: Kindermannschaft und Betreuer

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Bild 3: Spannende Spiele

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Foto 4: Geschicklichkeit ist gefragt

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Bild 5: Mannschaft und Betreuer vor dem Einsatzfahrzeug

Geheimnisse der Jugendfeuerwehren aus der Stadt Mücheln 

Psssssst – hey du! Ja, genau DU!

Ich habe ein paar Geheimnisse, die du unbedingt wissen solltest. Aber nicht weitersagen! 

Dieses Jahr ist wieder viel geplant in den Feuerwehrgerätehäusern der Stadt.

„Wir haben in den Jugendfeuerwehren von Mücheln, St. Micheln, Oechlitz und Langeneichstädt die Jahresdienstpläne erstellt und sind gewappnet für ein neues Ausbildungsjahr.“, sagt Thomas Kukuska, Stadtjugendfeuerwehrwart. Er freut sich darauf, mit den Kindern und Jugendlichen zusammen zu arbeiten und an die gute und wichtige Arbeit des letzten Jahres anzuknüpfen.

„Besonders froh bin ich, dass es in jeder Feuerwehr mit Jugendabteilung Kameradinnen und Kameraden gibt, die sich der Aufgabe ‚Jugendfeuerwehr‘ stellen. Doch auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Auch da gibt es in Oechlitz, Langeneichstädt und Mücheln die Möglichkeit schon die Kleinsten in den Feuerwehralltag einzuführen. Wir freuen uns immer wieder auf Zulauf und die Kinder haben sichtlich Spaß daran etwas Neues zu lernen.“

 Es ist kaum zu glauben, was euch alles erwartet.

So steht eine Fahrradtour um den Geiseltalsee, ein erneuter Berufsfeuerwehrtag, Hafen- und Geiseltalseefest, Gewerbefest, verschiedene Ausflüge der einzelnen Kinder- und Jugendfeuerwehren, das Mitteldeutsche Feuerwehrfest sowie das große gemeinsame Zeltlager am Strand Stöbnitz auf dem Plan. Auch von einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ist so kurz nach Ostern schon die Rede. Verrückt!

Doch ich stimme zu, wenn man sagt, dass ihr neben dem Erlernen der Feuerwehrarbeit auch mal eine Pausen machen und einfach nur ihr selbst sein könnt. Ihr sollt euch immerhin kennenlernen, zusammenwachsen, irgendwann in naher Zukunft eine Einheit bilden, die sich für unser aller Sicherheit stark macht.

 „Ein guter Anfang ist gemacht. Die richtigen Ausbilder sind da. Jetzt geht es darum, die Gruppen aufzustocken und zu vergrößern. Ich bin stolz auf jeden einzelnen, sei es Betreuer oder Mitglied einer Kinder- und Jugendfeuerwehr, dass sie sich der Aufgabe stellen und der Herausforderungen nie müde werden!“, sagt Thomas zum Abschluss und hofft darauf, dass die Statistik am Jahresende ein paar mehr als die derzeitigen rund 110 Mitglieder auswirft.

 Du möchtest mitmachen?

Dann melde dich doch einfach bei der Stadtinformation. Dort kann man dir sagen, in welcher Feuerwehr du dich melden kannst.  Oder komm direkt zu uns.

Vielleicht haben wir noch mehr Geheimnisse preiszugeben …

 Unsere Freizeit für EURE Sicherheit!

 Text: Peggy Nöckel
Foto: Thomas Kukuska

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 Feuerwehr-Grundausbildung im Brandschutzabschnitt IV erfolgreich abgeschlossen

Bevor die jungen Kameraden aktiv an Einsätzen teilnehmen können, müssen sie sich viele theoretische und praktische Kenntnisse aneignen. Der der dazu erforderliche Grundkurs umfasst 21 Stunden Theorie und 49 Praxis. Die Ausbildung ist genau strukturiert und wird durch erfahrenen Ausbilder in den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt. Damit sich der große Aufwand lohnt, kooperieren benachbarte Feuerwehren.

Bei dem momentan beendeten Lehrgang haben sich die Feuerwehr von Bad Dürrenberg, Leuna und Kabelsketal zusammengeschlossen. 28 junge Kameraden sind Ende November zur ersten theoretischen Ausbildung im Gerätehaus der Ortswehr Kötzschau zusammengekommen. Nachdem Grundsätzliches zur Lehrgangsorganisation gesagt wurde (Kam. Piller), hieß das erste Thema „Der Verbrennungsvorgang und Grundlagen des Löschvorganges“. Schulkenntnisse wurden aufgefrischt und vertieft. Da sich die Feuerwehr nicht im rechtsfreien Raum bewegt, ging es weiter mit rechtlichen Fragen, wie der Organisation der Gemeindefeuerwehr, die Rechtsstellung der Feuerwehrleute und Versicherungsfragen (Kam. Schnauß). Dabei wurde den jungen Kameraden klar, dass sie eine anerkannte Stellung in der Gesellschaft besitzen und bei ihrer Tätigkeit rundum abgesichert sind.

In der Regel wird der Feuerwehrmann bei seinen Einsätzen als Erster mit verletzten Personen konfrontiert und muss häufig Erste Hilfe leisten. Die Lebensrettenden Sofortmaßnahmen standen im Gerätehaus Bad Dürrenberg auf dem Programm. Dazu wurde ein externer Referent Herr Tom Görlich vom DRK, GO Landsberg, verpflichtet. Nachdem über die Kontrolle der Vitalfunktionen, die Erstversorgung, den Transport und die Lagerung von Verletzten gesprochen wurde, ging es ans praktische Üben.

Und wie kommen die Feuerwehrleute zur Einsatzstelle? Wie muss eine Gefahrenstelle gesichert werden? Welche verschiedenen Fahrzeuge gibt es? Was ist auf den Fahrzeugen verstaut? Um diese Fragen ging es am Abend des 15. Januar im Gerätehaus Bad Dürrenberg (Kam. Bernhard Vogel). Im Stationsbetrieb wurden die theoretisch erworbenen Kenntnisse praktisch vertieft. Jeder Kamerad muss wie „im Schlaf“ wissen, wo welche Ausrüstungen verstaut sind. Im Einsatzfall entscheiden Sekunden. Am darauffolgenden Sonnabend war das Thema die persönliche Schutzausrüstung und die Gefahren an der Einsatzstelle. In mehreren Gruppen wurde unter Anleitung praktisch geübt. Eine große Bedeutung wird dabei dem Thema persönliche Sicherheit beigemessen. Da Feuerwehr immer ein interessantes Thema für die Öffentlichkeit ist, war die Mitteldeutsche Zeitung vor Ort und berichtete in ihrer Ausgabe vom 18. Januar darüber (ebenfalls ist ein Video unter www.mz-web.de/videos verfügbar).

Im Februar wurde dann im Gerätehaus Gröbers der Löscheinsatz nach der FwDV 3 theoretisch und praktisch geprobt. Als Ausbilder standen die Kameraden Stefan und Böttcher von der FF Kabelsketal zur Verfügung. Ebenfalls in Gröbers wurden die Themen „Rettung“ und „Technische Hilfeleistung“ behandelt.

Bei der gesamten Ausbildung war das Ziel nicht nur die Vermittlung des Lehrstoffes; wichtig war auch das gegenseitige Kennenlernen und die Kenntnis über die Gerätehäuser und die vorhandene Technik. Damit ist bei Einsätzen eine gute Kooperation gleich von Anfang an möglich.

Die große Stofffülle war nicht ohne Wiederholung, Auffrischung und gegenseitiges Abfragen zu beherrschen. So hatte sich unter den Leunaer Teilnehmern eine Lerngruppe gebildet. Der Erfolg gab den jungen Kameraden recht: Alle haben auf Anhieb ihre Prüfung bestanden. Aber auch die Lehrer wollen etwas lernen, deshalb wurde am Lehrgangsende ein Abschluss-gespräch durchgeführt und jeder konnte Lob und Kritik anbringen und Empfehlungen geben.

Der zweite Teil der Ausbildung findet nun in den Ortsfeuerwehren statt. Dort gilt es dann das Erlernte zu festigen und an Einsatztaktik und Technik herangeführt zu werden. Erst dann und nach Absolvierung  weiterer Lehrgängen, z.B. dem Sprechfunker-Lehrgang, dürfen dürfen die jungen Kameraden in den Einsatzdienst gehen.

Bei der Übergabe der Urkunden wünschten die Ausbilder den Teilnehmern weiterhin viel Spaß bei ihrer Leidenschaft Feuerwehr und bedanken sich für die gute Disziplin und Mitarbeit während des Lehrganges.

Text und Foto: Georg Schicht

Erste-Hilfe-Kurs

Bild 1: Ausbildung in Erster Hilfe

Ausleuchtung der Einsatzstelle

Foto 2: Ausleuchtung der Einsatzstelle

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Foto 2: Knoten und Stiche

FF Leuna Junge Kameraden

Foto 3: junge Kameradinnen und Kameraden der FF Leuna

Sicherung Einsatzstelle

Foto 4: Sicherung der Einsatzstelle

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Foto 5: Die Teilnehmer des Lehrgangs

 

Frauentreffen des KFV Saalekreis e. V.: Frauen sind und bleiben ein unverzichtbarer Teil in den Freiwilligen Feuerwehren

Am 12.März 2016 fand in Oechlitz das jährliche Treffen  der Feuerwehrfrauen des Kreisfeuerverbandes Saalekreis statt.

Die Frauensprecherin unseres Verbandes, Kameradin Monika Rode, eröffnete die Veranstaltung. Besonders begrüßte sie die Kameradinnen Isolde Heisch (FF Kötschau), Gisela Freitag und Veronika Rabe (FF Friedensdorf).  Diese Kameradinnen sind über fünfzig bzw. über vierzig Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr und haben durch ihr vorbildliches ehrenamtliches Wirken die Entwicklung ihrer Wehr maßgeblich mit bestimmt.

Die Bedeutung von Frauen in unseren Freiwilligen Feuerwehren wurde durch die Kameradin Rode in ihren Grußworten besonders hervorgehoben. Unsere Frauen, betonte sie weiter, sind als Einsatzkräfte, als Jugend- bzw. Kinderfeuerwehrwart, bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen in den Wehren und bei kommunalen Höhepunkten ein wichtiges Element. Sie sind mit ihrer Tätigkeit Bestandteil für die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft, fördern die Nachwuchsarbeit und sind wesentlich mitbestimmend für das kulturelle Leben in der Wehr und in der Kommune.

Wie sehr eine solche Veranstaltung von den Kameradinnen angenommen, wird, wurde auch hier in Oechlitz durch die Teilnahme von 61 Frauen aus 15 Ortsfeuerwehren wieder bestätigt.

Darüber freute sich vor allem auch die Ortsbürgermeisterin, Frau Yvette Barth und der Orts- wehrleiter, Kamerad Uwe Barth.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorführung der Kinderfeuerwehr „ Feuerfüchse“ von Oechlitz, die zeigten, was sie bei einer Brandbekämpfung und Menschenrettung schon gelernt hatten. Ihr Beifall bestätigte ihnen, dass ihre Vorführung gelungen war.

Dank gilt hier vor allem der Kameradin Nancy Augustin, die in der Oechlitzer Wehr als Jugend-wartin für die Kinder- und Jugendarbeit verantwortlich ist und den 32 Feuerfüchsen und 19 Mit- gliedern der Jugendfeuerwehr das Grundwissen in der Feuerwehrarbeit erfolgreich vermittelt.

Zur kulturellen Umrahmung führte das Oechlitzer Männerballet „Die Hüttenpittis“  Tänze vor, die die anwesenden Kameradinnen im wahrsten Sinne begeisterten.

Anerkennung gilt vor allem auch  dem Gaststättenehepaar für ihren Beitrag für das Gelingen der Veranstaltung.

Abschließend brachten die teilnehmenden Frauen zum Ausdruck, dass die Kameradin Rode in engem Zusammenwirken mit den an der Organisation und Durchführung des Frauentreffens Beteiligten wieder Unvergessliches unseren Feuerwehrfrauen geboten hat.

Dafür danken ihr unsere Kameradinnen recht herzlich.

Bild und Text: Jürgen Heinrich

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Bild 1: Kamn. Monika Rode eröffnet mit Ortsbürgermeisterin Yvette Barth und Ortswehrleiter Uwe Barth die Veranstaltung

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Bild 2: Die Oechlitzer Feuerfüchse begeisterten die Teilnehmer

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Lauchstädt legte Rechenschaftsbericht für das Jahr 2015 ab

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauchstädt am 27.Februar 2016 zog der Ortswehrleiter, Kamerad Heiko Bohnensack, eine positive Bilanz für das Jahr 2015.

Die 29 Einsatzkräfte der Wehr mussten im vergangenen Jahr zu 40 Einsätzen ausrücken, die sich in 11 Brandeinsätze, 10 Technische Hilfeleistungen, 6 Umwelteinsätze sowie in  8 Fehlalarme gliedern.

Die 26 Dienste und eine Großübung im Berichtszeitraum wurden zur Sicherung der weiteren Qualifizierung der Einsatzkräfte genutzt. Zu diesem Zweck wurden auch im FTZ Blösien  und an der BKS in Heyrothsberge notwendige Lehrgänge mit Erfolg absolviert.

Einen breiten Raum nahm im Berichtszeitraum die Arbeit mit den 18 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, davon 8 Mädchen ein. Schwerpunkt war hier eine aktive Freizeitgestaltung und die Ausbildung zur künftigen Einsatzkraft. Spielerisch wurden die 15 Mitglieder der Kinderfeuerwehr an die Aufgaben einer Feuerwehr herangeführt.

Der Spielmannszug mit 37 Mitgliedern, davon 15 Kindern, absolvierten 27 Spieleinsätze. Ein besonderer Höhepunkt für den Spielmannszug war ein Übungslager am Bergwitzsee.

Alle 124 Mitglieder der Wehr unterstützten mit großer Bereitschaft auch viele kommunale Höhepunkte im engen Zusammenwirken mit dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauchstädt, so z.B. das Christbaum- , Oster- und Oktoberfeuer sowie das Sommerfest.

Auf unsere vielfältigen Aktivitäten, ob bei Einsätzen, oder sonstigen Veranstaltungen, kann unsere Feuerwehr stolz sein, betonten der Ortsbürgermeister, Herr Wilfried Tupy und der Ordnungsamtsleiter der Stadtverwaltung , Herr Hartmut Schacks.

Eine besondere Ehre wurden Frau Maria Loos, ehemalige Bürgermeisterin der Goethestadt, und dem Kameraden Volker Krause für zwanzigjährige Mitgliedschaft beim Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr bzw. für dreißigjährige Mitgliedschaft in der Wehr zuteil, die für ihr aktives und vorbildliches Wirken ausgezeichnet wurden.

Für Verdienste im Brandschutz wurden mit der Stufe IV die Kameradinnen Gerlinde Schnicke, Margit Leistikow und der Kamerad Lutz Brömme und mit der Stufe V die Kameradin Edith Ohse geehrt werden.

Zum nächst höheren Dienstgrad wurde der Kamerad Volker Krause befördert.

“Auf das Erreichte  können wir stolz sein,  gehen wir nun voller Optimismus an die Aufgaben des Jahres 2016” -  so das Fazit des Ortswehrleiters.

 

Text und Bilder: Jürgen Heinrich

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Bild 1: Ortswehrleiter Heiko Bohnensack gratuliert frau Maria Loos

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Bild 2: Kam. Jürgen Heinrich verliest die Laudatio des KFV für die Kameradinnen Gerlinde Schnicke und Margit Leistikow

 

Die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Raßnitz mit überzeugenden Ergebnissen für das Jahr 2015

Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Raßnitz am 26.Februar 2016 konnte ihr Ortswehrleiter, Kamerad Sven Eichmann, einschätzen, dass mit 67 Einsätzen im Jahr 2015 dabei von den Einsatzkräften eine besonders hohe physische Belastung abverlangt wurde.

Die Palette der Einsätze reichte von Brandbekämpfungen bis zu Hilfeleistungen aller Art.

Neben den Einsätzen waren noch die erforderlichen Dienste und die ständigen wie auch zwingend notwendigen Qualifizierungen zu bewältigen.

Auch die Unterstützung bei kommunalen Höhepunkten wie z. B. die 1000-Jahrfeier unserer Gemeinde 2015 oder auch bei der Durchführung des beliebten Weihnachtsmarktes gehören zur Arbeit unserer Kameradinnen und Kameraden, so Kamerad Eichmann weiter.

Gute Ergebnisse wurden auch im Feuerwehrsport durch die Jugendfeuerwehr erreicht.

So konnte sie beim Brandabschnittsausscheid den 1.Platz  belegen, beim Luppholz-Pokal und bei den Kreismeisterschaften gingen alle 2 Pokale an unsere jüngsten Brandschützer.  Beim Mitteldeutschen Feuerwehrfest im Nova Eventis in Günthersdorf am 03.10.2015 erkämpfte sie sich den
3. Platz.

An den guten Ergebnissen der Wehr für das Jahr 2015 haben unsere 47 Einsatzkräfte, davon 9 Frauen, durch ihre Einsatzbereitschaft für ihr Ehrenamt sowie die 26 Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung einen wesentlichen Anteil, bedankte sich der Ortswehrleiter.

Ein besonderer Dank ging an die Verantwortlichen für die Jugendfeuerwehr mit 14 Mitgliedern und die Kinderfeuerwehr mit 21 Mitgliedern für ihre vorbildliche Jugend- und Kinderarbeit.

Dass sich diese Arbeit lohnt, bestätigte die Übernahme von drei ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung. Alle drei, Sascha Neumann, Markus Huber und Florian Weihmann,  haben die Truppmannausbildung erfolgreich bestanden und freuen sich nun auf ihre neuen Aufgaben. 

Ein Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die hochverdiente Auszeichnung für lang-jährige Verdienste im Brandschutz.

Mit der Stufe I konnten Kameradin Margit Eichmann und der Kamerad Michael Nickel und mit der Stufe II Kameradin Eilien Jäckel ausgezeichnet werden.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde der ehemalige Wehrleiter von Raßnitz, Kamerad Lothar Eichmann, und für 60 Jahre der Kamerad Walter Müller geehrt.

Der Kamerad Lothar Eichmann wurde durch den Bürgermeister von Schkopau, Herrn Andrej Haufe und der Ortsbürgermeisterin, Frau Dana Ewald, zum Ehrenwehrleiter der Gemeinde Schkopau – Ortsfeuerwehr Raßnitz berufen und wird zusammen mit dem ehemaligen Orts-bürgermeister und Mitglied der Wehr, Kamerad Helmut Schuchardt, in der Alters- und Ehrenab- teilung weiter aktiv mitarbeiten und die Wehr unterstützen.

Der Kreisbrandmeister, Kamerad Roby Stock, der Vorsitzende unseres Verbandes, Kamerad Michael Jahn und der Gemeindewehrleiter von Schkopau, Kamerad Harry Weise, betonten in ihren Grußworten die guten Ergebnisse der Wehr und sprachen ihren Dank besonders für die hohe Einsatzbereitschaft der Wehrleute aus.

Ihren Dank richteten sie auch an die Verwaltung der Gemeinde Schkopau unter dem Bürgermeister Haufe, die entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten die Raßnitzer Wehr in der Vervollkommnung der Löschtechnik unterstützen.

So ist für 2016 vorgesehen, für die Ortsfeuerwehr Raßnitz einen MTW für ca. 50.000 Euro anzuschaffen.

Die Jahreshauptversammlung zeigte, dass hier trotz einiger Probleme die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wehr gut funktioniert. Das ist eine wichtige Grundlage für die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft und gleichzeitig eine hohe Motivation der Feuerwehrleute, so der einhellige Tenor der anwesenden Kameradinnen und Kameraden.

 

Text und Bilder: Jürgen Heinrich

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Bild 1: das Präsidium

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Bild 2: Kam. Lothar Eichmann wird für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet

 

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Trebnitz

Im Rechenschaftsbericht des Ortsfeuerwehrleiters von Trebnitz, Kamerad Andreas Zieger,

anlässlich der Jahreshauptversammlung am 19.02.2016 stellte er fest:  „ … dass wir keine größeren Einsätze hatten, aber unsere Wehr trotzdem bei vielen Aktionen mit von der Partie war.“

Das trifft zum einen für die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Merseburg zu ihrem hundertfünfzigjährigen Bestehen im Jahr 2015 wie auch bei Höhepunkten im kommunalen Dorfleben zu.

Eine hohe Aktivität und Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden gab es bei der Durchführung notwendiger Arbeiten im Gerätehaus der Wehr und in der Winterfestmachung der Feuerwehrgerätschaften.

Höhepunkt 2015, so Kamerad Zieger, war die Fertigstellung der Straßenbrücke. Jetzt ist es möglich, dass bei einem Schadensereignis im Ort schnell Hilfe von der FF Merseburg lt. Risikoanalyse kommen kann. Dieser Brückenschlag wird das Zusammenwachsen der Trebnitzer und Merseburger Bürger weiter verstärken.

Als eine wichtige Aufgabe für den Schutz vor Hochwasser müsste, so Kamerad Zieger, z. B. ein Schieber im Bereich am Damm hinter Trebnitz angebracht werden sowie eine Befestigung der Deichwege und die Entschlammung des Kanals am Werder erfolgen.

Mit Unterstützung unserer Wehr und den Bürgern werden wir die Problematik und die vor uns liegenden Aufgaben für den Bereich Hochwasser bewältigen, so die Ortsbürgermeisterin, Frau Elke Beyer. Und auch sie hofft auf die Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Lösung der hier angesprochenen Maßnahmen.

Der Stadtwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Merseburg, Kamerad Dirk Grötzsch, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis, Kamerad Michael Jahn, sowie der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Herr Volkmar Bothe, betonten mit Nachdruck, dass die Ortsfeuerwehr Trebnitz notwendiger, wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Feuerwehr Merseburg ist.

Im Übrigen konnte zur Jahreshauptversammlung der Trebnitzer Herr Markus Pfitzer als neues Mitglied der Wehr gewonnen werden.

Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass die Freiwillige Feuerwehr Trebnitz nicht nur existiert, sondern ganz im Interesse der Bürger von Trebnitz arbeitet und einen aktiven Beitrag zu deren Schutz leistet. In diesem Sinne wurde vorausschauend daran erinnert, dass die Ortsfeuerwehr Trebnitz im Jahr 2017 ihr fünfundachtzigjähriges Jubiläum feiert.

 

Text und Bild:Jürgen Heinrich

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Bild 1: v.l.n.r. Kam. Pfitzer, OWL Kam. Zieger, SWL Kam. Grötzsch, BAL Kam. Jahn, BOAL Herr Bothe

 

Bowlingturnier der Jugendfeuerwehren der Stadt Halle / Saale und des Saalekreises am 28.02.2016

Am 28.02.2016 hatte die Jugendfeuerwehr der Stadt Halle/Saale zum Bowlingturnier ins Bowlingcenter in der Delitzscher Straße in Halle/Saale geladen.

Zum ersten Mal wurden dazu auch die Jugendfeuerwehren des benachbarten Saalekreises eingeladen.

10.00 Uhr begann dann das Turnier. Es nahmen zehn Mannschaften aus Halle und fünf aus dem Saalekreis daran teil.

Es war ein spannender und fairer Wettkampf  in dessen Ergebnis folgende Platzierungen standen:

1.Platz : Jugendfeuerwehr Wallwitz / Saalekreis
2.Platz : Jugendfeuerwehr Halle-Reideburg
3.Platz : Jugendfeuerwehr Braschwitz

Wir freuen uns auf das nächste Turnier im nächsten Jahr und auf die hoffentlich erste Titelverteidigung durch eine Jugendfeuerwehr aus dem Saalekreis.

Des Weiteren ist zu hoffen, dass  dann auch noch einige Jugendfeuerwehren mehr daran teilnehmen.

Text und Bilder: Thomas Eberhardt

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Bild 1:

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Bild 2: reges Treiben auf der Bowlingbahn

 

Beeindruckende Ergebnisse der Ortsfeuerwehr Gatterstädt (Stadt Querfurt)

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Gatterstädt am 13.02.2016 konnte ihr Wehrleiter, Kamerad Uwe Mähne, eine positive Bilanz für das Jahr 2015 ziehen. Danach mussten die 30 Einsatzkräfte, davon sechs Frauen, im Jahr 2015 zu 23 Einsätzen ausrücken. Dabei reichte die Palette der Einsätze insbesondere von Brandbekämpfungen bis zu technischen Hilfeleistungen.

Einen großen Raum im Geschehen der Wehr nahm die permanente Qualifizierung der aktiven Kräfte ein. So konzentrierten sich die Übungen vorwiegend auf ihre Aus- und Weiterbildung am Osterbergtunnel.  „Unsere Wehr“, so Kamerad Mähne weiter“ „ist hier als Tunnelbasiseinheit III zur Bekämpfung bei Schadensereignissen eingeteilt.

Besonders große Aufmerksamkeit wird in der Wehr der Jugend- und Kinderarbeit mit jeweils 15 bzw.18 Mitgliedern gewidmet. Die Bambinis von Gatterstädt begeistern immer wieder mit ihren Vorführungen, so auch beeindruckend zur Freude der zahlreichen Besucher zum Mitteldeutschen Feuerwehrfest am 03.10.2015 im „Nova Eventis“ in Günthersdorf.

Die hohe Einsatzkraft und -bereitschaft der Wehr und ihre vorbildliche Jugend- und Kinderarbeit ist auch darauf zurückzuführen, dass es eine aktive Unterstützung durch den Stadtwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Querfurt , Kamerad Enrico Zeugner, und die Stadtverwaltung Querfurt sowie von der Agrargenossenschaft gibt. Diese Zusammenarbeit ist beispielgebend, betonte Kamerad Mähne.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung mit der Medaille für Verdienste im Brandschutz Stufe IV und VI des Landes Sachsen-Anhalt für die Kameradin Christel Siebler und den Kameraden Ewald Luther.

In der Laudatio betonte Kamerad Michael Jahn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis, besonders die Verdienste des Kameraden Luther, der in den 60 Jahren seiner Dienstzeit immer ein vorbildliches Engagement für das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr zeigte.

Besonders gewürdigt wurden sein Wirken und seine Verdienste als Stellvertreter des Wehrleiters von 1975 bis 2000 sowie als Wettkampfrichter.

Im Übrigen wird es im Jahr 2017 bei der Ortsfeuerwehr Gatterstädt einen erneuten Höhepunkt geben, wenn am 21.05.2017 in Verbindung mit einem Feuerwehrfest das zehnjährige Bestehen der Kinderfeuerwehr „Bambini“ gefeiert wird.

Text: Jürgen Heinrich, Bild: FF Gatterstädt

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Bild 1: v.l.n.r. Kam. Luther, Kam. Mähne, Kam. Jahn, Kam Zeugner

 

Vollversammlung der Jugendfeuerwehr Saalekreis

Am 19.02.16 fand in Holleben die Vollversammlung der Jugendfeuerwehr Saalekreis statt. Nach der Eröffnung sprach unser Kreisbrandmeister, Kamerad Stock, über die Leistungen in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Er sagte, man könne diese nicht hoch genug einschätzen. Des Weiteren überbrachte er auch das Grußwort des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis, Kamerad Jahn, der leider verhindert war.

Im Anschluss daran sprach unser Kreisjugendfeuerwehrwart Kamerad Andreas Slawinski über die geleistete Arbeit im Jahr 2015 und bedankte sich bei allen mit der Jugendarbeit betrauten Kameradinnen und Kameraden im Kreis. Als besonderen Höhepunkt hob er das Kreisfeuerwehrzeltlager hervor. Daran waren 408 Teilnehmer und 50 Betreuer beteiligt.

Weiterhin wurde festgestellt, dass zurzeit 58 Kinder-und 73 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 1375 Mitgliedern bestehen. Damit sind wir im Landesvergleich ganz gut aufgestellt.

Die Straße der Jugendfeuerwehr wurde erwähnt. Die Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt feiert in diesem Jahr Ihr 25-jähriges Bestehen. Als nächster legte Kamerad Huffziger die Arbeit der Kinderfeuerwehren dar.

Er tat dies in Vertretung, da zurzeit noch kein Verantwortlicher für die Kinderfeuerwehren im Saalekreis gefunden ist (wer sich dafür interessiert kann sich jederzeit bei mir melden). Die 58 Kinderfeuerwehren haben 557 Mitglieder.

Kamerad Huffziger erwähnte die Durchführung mit und durch die Kinderfeuerwehren. Allerdings wurde das geringe Interesse einiger Feuerwehren an der Arbeit der Kinderfeuerwehren bemängelt.

Im Anschluss sprach Kamerad Slawinsky noch über Projekte des Jahres 2016.

Dabei erwähnte er besonders die Abnahme der Leistungsspange in Obhausen, das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager und das Mitteldeutsche Feuerwehrfest. Zur Abnahme der Leistungsspange haben sich 13 Mannschaften gemeldet. Die Kameraden aus Obhausen laden aber auch alle anderen Jugendfeuerwehren herzlich ein, als Gäste dabei zu sein.


Als Ergebnis der Aussprache zum Thema Probleme und Diskussion wurde angeregt, die Arbeit der Brandschutzabschnittssprecher zu intensivieren und ca. vier mal im Jahr eine Beratung aller Stadt-, Gemeinde- und Verbandsjugendwarte einzuführen.

Lasst uns die Aufgaben für 2016 angehen und diese gemeinsam mit Erfolg erledigen!

Bilder und Text: Thomas Eberhardt

KJF Delegiertenversammlung

Bild 1: Kamerad Slawinski verliest den Rechenschaftsbericht

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Bild 2: Teilnehmer in der Schulaula Holleben

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schafstädt, Ortsfeuerwehr Schafstädt rückt 2015 zu 41 Einsätzen aus

Die Schafstädter Wehr blickt auf das Jahr 2015 zurück. Wehrleiter Ronny Just lud auch in diesem Jahr wieder seine Mannschaft zur Jahreshauptversammlung ein, um Rechenschaft über die geleistete Arbeit abzulegen.

Er konnte dabei auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Von den 32 aktiven Feuerwehrleuten wurden im Jahre 2015 ca. 820 Dienststunden geleistet. Die Dienstbeteiligung lag bei rund 60 Prozent. Just hob hierbei besonders hervor, dass drei junge Kameraden aus der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 16. Lebensjahrs in die Einsatzabteilung aufgenommen wurden. „Sie dürfen zwar noch nicht mit am Einsatzgeschehen teilnehmen, werden aber schon jetzt auf die künftigen Einsätze in Trainings- und Übungseinheiten vorbereitet“, unterstrich Just.

Dass die Dienstbeteiligung im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer ausfiel, ist für den Wehrleiter Indiz dafür, künftig noch mehr in die Jugendarbeit zu investieren, da Personalabgänge durch Fortzug, Eintritt in die Ehrenabteilung und berufsbedingte Einschränkungen bei der Dienstwahrnehmung vieler Kameradinnen und Kameraden in diesem Jahr besonders gravierend gewesen seien. „Um dies aufzufangen und eine starke Wehr vorzuhalten, müssen wir unsere Bestrebungen in eine erfolgreiche Jugendarbeit weiter intensivieren“, ist sich Wehrleiter Just sicher. Er werde deshalb zusammen mit Kamerad Nils Zwarg ab kommendem Frühjahr wieder eine Kinderfeuerwehrtruppe aufbauen. Schafstädter Kinder ab 5 Jahren sind dazu herzlich eingeladen.

Wie Just ebenso bekannt gab, wird der langjährige Ortsjugendwart Sven Blumentritt berufsbedingt sein Amt niederlegen. Sein Nachfolger wird Alexander Kämmerer, der die Schafstädter Wehr bisher im Stadtfeuerwehrverband Bad Lauchstädt vertreten hat.

Ebenso erwähnenswert ist, dass Kamerad Karsten Krol künftig als Stadtjugendwart im Stadtfeuerwehrverband Bad Lauchstädt fungiert.

Just ging darüber hinaus auch auf das Einsatzgeschehen ein. Die Einsatzabteilung der Schafstädter Ortsfeuerwehr wurde zu 41 Einsätzen gerufen und leistete hierbei 660 Stunden harte Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit.

Das Einsatzgeschehen war geprägt von 2 Großbrandereignissen in Schafstädt und Langeneichstädt, Verkehrsunfällen und Technischen Hilfeleistungen. Zudem wurde die Schafstädter Feuerwehr auch zu zwei sogenannten ABC-Einsätzen gerufen.

„Ich bin froh und dankbar, dass alle Kameraden unversehrt aus den Einsätzen zurückgekehrt sind wir als Wehr ordentliche Arbeit geleistet haben“, hob Just mit Blick auf die teilweise schwierigen und langwierigen Einsätze hervor. Das sei insbesondere deswegen möglich gewesen, weil die Handgriffe und Abläufe in den Dienstzeiten immer wieder trainiert würden. Auch theoretische Unterweisungen zur Unfallverhütung sowie Trainingsstunden im Rahmen einer Ersthelferausbildung stünden auf dem Dienstplan, den in Schafstädt nicht nur Führungskräfte der Feuerwehr ausarbeiten und umsetzen. Eines der Erfolgsrezepte der Schafstädter Wehr sei es, so der Wehrleiter stolz, dass sich auch andere Kameradinnen und Kameraden in der Dienstplangestaltung einbringen könnten. Dadurch seien immer wieder interessante und zielführende Trainingseinheiten zu Stande gekommen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch traditionell Beförderungen an besonders verdiente Kameradinnen und Kameraden verliehen.

Für ihre Einsatzbereitschaft, ihr Engagement und nicht zuletzt ihren Willen, sich fortzubilden wurden in den nächst höheren Dienstgrad befördert:

- Zum Hauptfeuerwehrmann: Tom Beßler,Clemens Wagner und Remo Becker
- Zum Oberlöschmeister: Torsten Pfeiffer

Von besonderer Bedeutung für die Jahreshauptversammlung waren auch die Ehrungen zweier Mitglieder der Schafstädter Wehr für langjährige, treue Dienste zum Wohle der Allgemeinheit. So wurden die Kameraden Phillipp Seibicke und Steffen Walther für ihre 20-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr geehrt.

Ortswehrleiter Just wandte sich in seinen Ausführungen auch an die anwesenden Gäste aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtfeuerwehrverband und forderte sie nachdrücklich auf, sich für dringende Ersatzinvestitionen für die Feuerwehrtechnik stark zu machen. Zudem  seien einige Reparaturen am erst 10 Jahre alten Feuerwehrdepot erforderlich. Die bestehenden Mängel bestünden teilweise seit dem Bezug des Gerätehauses und hätten sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert. Dringend erforderlich sei auch eine funktionierende Einbruchssicherungsanlage, denn das Schafstädter Feuerwehrgerätehaus ist im vergangenen Jahr mehrfach von Einbrechern heimgesucht worden.

Just kritisierte, dass Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen nicht schnell genug von der Stadtverwaltung umgesetzt würden und mahnte mit Blick auf die steigenden Einsatzzahlen an, dass im Falle des Verlustes der Einsatztechnik durch Diebstahl eine effektive Aufgabenwahrnehmung durch die Feuerwehr nicht sichergestellt werden könne.

Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2016 äußerte Just, dass dieses Jahr ein ereignisreiches werde. Man bereite sich darauf vor, im September das 135-jährige Bestehen der Schafstädter Feuerwehr zu begehen. Im Rahmen der dazu angedachten Feierlichkeiten hoffe man, ein neues Tanklöschfahrzeug in den Dienst stellen zu können, dass die Goethestadt nach jahrelangem Ringen in den diesjährigen Haushaltsplan eingestellt habe.

Dass die Schafstädter Feuerwehr auch für die Zukunft personell gut gewappnet ist, hob Noch-Jugendwart Sven Blumentritt hervor. Die Schafstädter Jugendfeuerwehr sei mit 18 Mitgliedern und einem hohen Ausbildungsstand Garant für erfolgreiche Jugendarbeit im Ort.

Viele der Jugendlichen werden in absehbarer Zeit die Einsatzabteilung der Ortswehr verstärken.

Die Jugendarbeit weiter zu fördern, sei eines der wichtigsten Anliegen außerhalb des Einsatzgeschehens, betonte Blumentritt, der seinem Nachfolger im Amte des Ortsjugendwartes für die anstehenden Aufgaben alles Gute wünschte.

 

Text und Bilder: Michael Möbes

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Bild 1: v.l.n.r. Kam.Philipp Seibicke, Kam. Steffen Walther, Kam. Maik Pollandt

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Bild 2:Kam. Clemens Wagner, Kam.Remo Becker, Kam.Tom Beßler, Kam. Ronny Just (Wehrleiter)

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Bild 3: Kam. Sven Blumentritt, Kam. Olaf Eckart (stv. WL), Kam. Ronny Just (WL)

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